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Mama sagt, Papas haben es leichter, weil sie keine Kinder bekommen müssen. Sie sagt, es ist ganz schön anstrengend, schwanger zu sein und ein Kind zu bekommen und sich dazu noch jeden Monat mit etwas Lästigem herumzuplagen. Was auch immer das bedeuten mag …

Deshalb sagt Mama immer, Männer haben es leichter als Frauen. Aber ich finde, Mamas haben es besser.

Wenn ich mal groß bin, möchte ich auch Kinder bekommen. Ganz viele! Ich freue mich so sehr darauf! Es muss toll sein, wenn ein Baby in einem heranwächst,  … wenn man es im eigenen Bauch spüren und fühlen kann. Deshalb tun mir Papas manchmal ein bisschen leid. Denn sie lernen dieses Gefühl niemals kennen. Deshalb wissen sie nicht, wie es ist, wenn ein Baby in einem heranwächst. Sie wissen nicht, wie es ist, von Anfang an zusammen zu sein. Dadurch fehlt ihnen fast ein ganzes Jahr Kennlernzeit. Das ist schon ein bisschen ungerecht, oder?

Ich meine, … vielleicht würden viele Papas dieses Gefühl auch gern kennen? Verantwortung übernehmen und so weiter. Von Anfang an. Aber sie können nur daneben sitzen und da sein. Ich stelle mir das ganz schön schwierig vor. Ich würde mir dann ziemlich hilflos vorkommen. Vielleicht auch ziemlich unnötig. Dabei sind Papas das gar nicht. Unnötig, meine ich. Denn Papas sind so wichtig! Auch wenn sie nicht schwanger sein können und keine Kinder bekommen können, sind sie ja trotzdem da – von Anfang an.

Ein Baby, das noch im Bauch wohnt, kann seinen Papa sprechen und singen hören. Es kann spüren, wenn der Papa den Bauch der Mama streichelt.

Ja, … wenn ich ganz genau nachdenke, kann ich mich fast daran erinnern!

Papas können ein schönes Lied vorspielen, wenn sie musikalisch sind. Und sie können Mamas Bauch mit einem Kunstwerk bemalen!

Mein Papa hat das damals gemacht. Da sah Mamas Bauch richtig bunt und richtig hübsch aus!

Papas können die Mama verwöhnen und verwöhnen damit auch das Baby in ihrem Bauch. Papas können mitten in der Nacht losfahren, um ein Glas Gurken für die Mama zu besorgen. Und das machen sie auch! Manchmal besorgen sie auch Eis oder Süßigkeiten oder eine Portion Pommes. Je nachdem.

Ein Papa kann die Hand der Mama halten, wenn sie mal Kummer hat oder sich Sorgen macht. Dann umarmen sie die Mama. Und diese Umarmung spürt auch das Baby.

Papas können zuhören und kuscheln. Sie können Mama zum Lachen bringen und ablenken. Papas spüren nämlich, wenn es der Mama nicht gut geht. Und weil sie von Anfang an so sehr auf das Baby aufpassen möchten, tun sie alles für die Mama, damit es ihr und dem Baby an nichts fehlt!

Oma sagt immer, ein Elternpaar besteht aus zwei besseren Hälften. Die eine funktioniert nicht ohne die andere. Und Mama sagt, sie hatte ziemlich schwierige Schwangerschaften. Sie sagt, ohne Papa hätte sie das nie und nimmer geschafft! Denn Papa war immer für sie da. Und damit hat sie Recht.

Denn …

Als ich auf die Welt kam, habe ich nicht nur Mamas Stimme erkannt, sondern auch die von Papa. Ich wusste, wie er sich anhört, wenn er flüstert und lacht, wenn er wütend ist oder wenn er etwas erzählt. Und ich wusste, dass er es war, der immer die bunte Spielbuhr auf Mamas Bauch gelegt hatte, um mir die Zeit im Bauch so gemütlich wie möglich zu machen. Ich wusste auch, wie es sich anhört, wenn Papa Klavier spielt. Und ich wusste, wie schön es sich anfühlt, wenn Papa einen umarmt. Das wusste ich von Mama. Die wurde nämlich immer ganz glücklich, wenn Papa sie umarmt hat, als ich noch im Bauch war.

Meine Lehrerin sagt, an all diese Dinge kann ich mich unmöglich erinnern!

Ich glaube das nicht.

Okay, … in Ordnung, … vielleicht kann ich mich nicht an alles erinnern. Aber eines weiß ich trotzdem ganz sicher: Mein Papa war in keiner Sekunde meines Lebens weniger wichtig für mich als meine Mama.

Ich brauche nämlich Mama und Papa! Denn ich liebe Mama und Papa! Schon immer. Weil ich beide von Anfang an kenne.

Deshalb, liebe Papas, schaut euch bitte dieses wunderschöne Video an, in dem es genau um all die Dinge geht, die ich gerade aufgeschrieben habe:

 

Papas sind nämlich etwas ganz Besonderes!

Ohne meinen Papa gäbe es mich gar nicht. So viel steht fest! Und ohne Papa gäbe es auch keinen Vatertag, an dem ich ihm sagen kann, wie glücklich ich bin, dass es ihn gibt.

Ich liebe dich nämlich sehr, Papa! Danke, dass genau DU mein Papa geworden bist!

Von Anfang an. Für immer.

Also, denkt dran: Nächste Woche ist Vatertag!