Lange ist es her, dass es ein Update über Tom gab. Das fiel mir neulich auf. Deshalb ist es wirklich an der Zeit, euch zu erzählen, wie Tom sich in den letzten Monaten entwickelt hat. Ich hoffe, ihr freut euch darüber! Mittlerweile ist Tom 22 Monate alt. Kaum zu glauben, dass er im Januar schon seinen 2. Geburtstag feiern wird, oder?

Die Zeit ist wirklich gerast und es gibt so viel zu erzählen! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Aber ich versuche es einfach. =)

Viel Spaß mit dem neuen Tom Update!

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Wie einige von euch wissen, … zumindest diejenigen unter euch, die uns fleißig auf Instagram folgen, nennen wir Tom zeitweise auch liebevoll „Tomikaze“. Das liegt daran, dass er ein echter Draufgänger ist, … unser kleiner „Kamikaze-Tom“ eben. Man kann ihn nicht eine Sekunde aus den Augen lassen. Und das meine ich auch so! Nicht. Eine. Sekunde.

Tom schafft es nämlich im Bruchteil einer Sekunde, Blödsinn anzustellen und sich dabei stetig selbst in Gefahr zu bringen. Manchmal ist das ja noch recht harmlos. Dann räumt er „nur“ ein paar Schränke aus, sitzt plötzlich auf dem Tisch, malt Wände an, wirft Bücher in die Badewanne, spielt mit der Klobürste oder schüttet sämtliche Cornflakespackungen aus. Wir haben ihn auch schon mit einer Ladung Zahnpasta im Gesicht vorgefunden. Und mit zerschnittenem Body! Wie auch immer das innerhalb einer Sekunde mit einer Kinderschere möglich ist…

Aber manchmal ist es auch gefährlich. Dann klettert er auf einen Stuhl und stützt sich dabei gegen dessen Lehne, sodass dieser bedrohlich kippelt. Oder er spielt am Toaster. Oder er versucht über das Treppenschutzgitter zu klettern. Manchmal hüpft er auch wie wild auf der Couch herum und gerät dabei so sehr ins Wanken, dass ich jede Sekunde damit rechne, dass er herunterfällt und auf die Kante des Couchtisches stürzt. Und in ein Baugrubenloch (nicht wirklich tief) ist er auch schon gefallen.

Jetzt denkt ihr sicher: Huch, wie kann das alles sein? Passt ihr nicht auf?

Doch, das tun wir. Bei ihm sogar extrem. Aber ich bleibe dabei: Es reicht ein(!) unaufmerksamer Wimpernschlag und schon hat Tom etwas Neues angestellt. Und man kann ihn natürlich nicht von morgens bis abends im Auge behalten. Man kocht ja auch, muss zur Toilette, erledigt Arbeit und Haushalt.

Und das Schlimmste an alledem (… überspitzt ausgedrückt): Wenn man Tom von all seinen verrückten Vorhaben abhalten will, schreit und strampelt er herum, weil er fest davon überzeugt zu sein scheint, dass das, was er da tut, völlig legitim ist und es deshalb mehr als unfair ist, sich in die von ihm geschmiedeten Plänen einzumischen.

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Was macht Tom neben dieser speziellen Abenteuerlust sonst aus?

Tom ist absolut interessiert an allem, was technisch ist und/oder Räder hat. Er liebt Fahrzeuge, insbesondere Bagger.

Und er liebt es, draußen zu spielen. Egal bei welche Wetter und bestenfalls von morgens bis abends. Ja, Tom wird sogar richtig grantig, wenn es bei zu schlechtem Wetter nicht nach draußen geht. Mit ihm kann man wirklich stundenlang draußen spielen. Er liebt es! Er fährt dann auf seinen Fahrzeugen herum, spielt im Garten, matscht in der Sandkiste, hilft bei Gartenarbeiten oder tobt einfach nur wie verrückt herum.

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Machen wir mal weiter mit Toms Ess- und Schlafverhalten:

Schlafen tut Tom momentan … nein, eigentlich schon seit längerer Zeit … ziemlich schlecht. Mittagsschlaf hält er ohnehin nur nach Lust und Laune, egal wie eingespielt das Ritual eigentlich ist. Er will insbesondere dann nicht schlafen gelegt werden, wenn die Mädels zu Hause sind. Ich bin mir sicher, er hat Angst, er könnte etwas verpassen.

Doch an einem geregelten (All)Tag legen wir Tom nach dem Mittagessen hin, das ist etwa gegen 13-13:30 Uhr. Dann schläft er meist bis 15 Uhr. Abends kommt er zwischen 19:30 und 20:00 Uhr ins Bett. Davor werden die Zähne geputzt und danach gibt es nur noch Wasser zu trinken. Vor dem Schlafengehen schauen wir uns dann noch ein Buch mit ihm an. Außerdem wird gekuschelt, bis er einschläft, denn alleine einschlafen kann er (noch) nicht. Das finde ich aber auch überhaupt nicht schlimm. Das war bei Lotte nicht anders.

Allerdings wird er nachts ziemlich häufig wach und hat auch schon einige Nachtschrecke zu verzeichnen. Wenn er dann aufwacht, ist er teilweise kaum zu beruhigen. Das ist dann schon sehr fordernd. Vor allem psychisch, weil man sich als Eltern so hilflos vorkommt und wahnsinnig mitleidet. Ich hoffe, das ist nur eine Phase…

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Und zum Essverhalten: Grundsätzlich probiert Tom alles. Er ist kein schlechter Esser. Am liebsten isst er Vollkornbrot, Schwarzbrot und Quark, trinkt morgens noch einen Becher Milch und bekommt zwischendurch Obst, Fruchtquetschies oder einen Kinder-Müsliriegel. Mittags isst er fast alles, solange Soße dabei ist. 😀

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Was Tom außerdem jedes Mal arge Probleme bereitet, ist das Zahnen. Mittlerweile hat er 16 Zähne. Die Zähne kamen meist im Doppelpack, einmal auch im Viererpack. Und jedes Mal war es eine Tortur. Tom wollte nichts mehr essen, nichts mehr trinken, bekam knallrote Wangen, war sehr sensibel und schlief noch wesentlich schlechter.

Kurzum: Man merkt Tom an, sobald er neue Zähne bekommt.

Bei den Mädels war das ganz anders: Die beiden hatten kaum Probleme beim Zahnen. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich das sein kann, oder?

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Und da mich viele von euch immer wieder fragen, wie ich Tom bei Zahnungsschmerzen Abhilfe verschaffe: Zum einen mit kühlenden Beißringen, zum anderen mit dem Dynexan Mundgel. Das hilft ihm am besten. Das ist ein schmerzstillendes Mundgel, das bis zu viermal täglich auf die schmerzende Stelle im Mund aufgetragen werden kann. Das Gel hilft wirklich schnell! Das merke ich nicht nur an Tom, sondern auch an mir, denn ich benutze das Mundgel zeitweise selbst. Ich habe nämlich öfter mal Probleme am Zahnfleisch, insbesondere dort, wo sich meine Weisheitszähne befinden (… die eigentlich längst raus müssten, aber ich drücke mich) und reagiere zudem sehr empfindlich auf manche Lebensmittel, sodass sich nach dem Essen wunde Stellen in meinem Mund bilden. Damit war ich auch schon beim Arzt. Und auch dagegen hilft das Dynexan Mundgel. Was ich damit sagen will: Ich kann die leicht betäubende und heilende Wirkung bestätigen.

Das Mundgel ist ein echter Geheimtipp für Eltern mit zahnenden Kindern. =)

Außerdem interessant zu wissen: Das Mundgel ist alkoholfrei, zuckerfrei, laktosefrei und glutenfrei.

Zurück zu Tom: Bei jedem neuen Zahn quält er sich eine ganze Weile. Meist isst er dann sehr schlecht, ist sehr launisch und verwandelt sich in einen ganz anderen Charakter. Das hält aber nur solange an, bis die neuen Zähne durch sind. Dann ist der ganze Spuk wieder vorbei. Deshalb bin ich froh, das oben genannte Gel im Haus zu haben. Das hilft ihm wirklich.

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Okay, … jetzt haben wir von Toms Draufgänger-Eigenschaften, von seinem Schlafverhalten und seinen Zahnungsproblemen gesprochen. Kommen wir nun zu den wesentlich schöneren und wichtigeren Dingen, die es über Tom zu sagen gibt:

Tom ist ein kleiner Charmeur, ein echter Entertainer und steckt voller Liebe. Und genau das zeigt er uns Tag für Tag. Er himmelt uns an, begrüßt die Mädchen mit einer herzlichen Umarmung, sobald sie von der Schule oder dem Kindergarten nach Hause kommen, ist ganz verkuschelt und strahlt und lacht den halben Tag.

Mit ihm kann man allerhand Blödsinn machen, stundenlang herumalbern und jede Menge Spaß haben. Tom verstreut eine große Portion gute Laune. … Ja, das tut er wirklich.

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Mittlerweile trägt er Schuhgröße 23 und Kleidergröße 92. Er ist knapp 89 cm groß und hat nach wie vor große Hände und wunderschöne große Augen.

Seine Augenfarbe ist immer noch ein Mix aus Braun, Grün und Blau – nach wie vor mit einem kleinen braunen Fleckchen im linken Auge. Die Augen sehen je nach Lichteinfall völlig unterschiedlich aus. Mal dunkelbraun, mal türkis, mal blau, mal grün. =)

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Zusammengefasst würde ich sagen: Tom ist ein kleiner Frechdachs mit ganz viel Herz. <3

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Was vielleicht noch ganz interessant für euch sein könnte: Unser Alltag mit drei Kindern hat sich mittlerweile ziemlich gut eingespielt. Nun haben wir ein Schulkind, ein Kindergartenkind und ein Kleinkind, das noch ein Weilchen bei uns zu Hause bleiben darf. Unser Familienleben ist wesentlich chaotischer, als man auf den ersten Blick meinen mag. Aber wir sind glücklich so, wie es ist. Und das ist die Hauptsache. Da sich das Leben immer wieder verändert und damit all die Umstände, die einen Tag für Tag umgeben, kann man sich ohnehin nie so richtig an einen bestimmten Tagesablauf gewöhnen. Darum wachsen wir weiter mit unseren Aufgaben. Manchmal sind Micha und ich viel zu müde, viel zu erschöpft und viel zu genervt. Aber geht das nicht jedem so? Auf der anderen Seite stecken wir voller Elternliebe, Stolz und Fürsorge und geben wirklich alles, damit wir unseren drei Kindern gerecht werden, um ihnen auf diese Weise eine glückliche Kindheit zu ermöglichen.

In diesem Sinne: Ich freue mich auf eure Kommentare und eure Erzählungen!

Wie verhalten sich eure Kinder, wenn sie neue Zähne bekommen? Wie sehen die Nächte bei euch aus? Wie organisiert und/oder chaotisch ist euer Familienleben?

Erzählt doch mal!

Alles Liebe,

eure Mari =)