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Hätte ich Micha damals prophezeit, dass er eines Tages dreifacher Vater sein wird und sich beim dritten Kind sogar dafür entscheidet, Elternzeit zu nehmen und zu Hause zu bleiben, hätte er vermutlich geschmunzelt. Zumindest innerlich. Er hätte sich weder drei Kinder vorstellen können noch die Tatsache, als Vollzeitpapa zu Hause zu bleiben und dabei sämtliche Aufgaben zu übernehmen, wie z.B. Mittagessen kochen, wickeln, an- und umziehen, spazieren gehen, Arzttermine wahrnehmen, aufräumen, putzen, Bücher anschauen und Türmchen bauen.

Heute ist es genau andersrum: Ein Leben ohne Lilli, Lotte und Tom ist für Micha unvorstellbar. Er liebt die drei so sehr, dass er richtig in seiner Vaterrolle aufgeht.

Natürlich ist es dennoch so, dass wir bestimmte Aufgaben und Pflichten untereinander aufteilen. Es gibt nämlich Dinge, die Micha besser kann, und Dinge, die ich besser kann. Aber ich glaube, das ist in jeder Familie so, oder?

Heute leben die meisten Väter ihre Rolle in der Familie ganz anders als Väter früher. Micha ist ein Paradebeispiel für den modernen Papa. Er ist Hausmann, Ehemann, Vollzeitpapa und Teilzeitarbeitskollege in einem. Bei Lilli und Lotte war es genau andersherum. Darum kennt jeder von uns beide Seiten und Rollen, wodurch wir uns herrlich darüber austauschen können. Das macht Spaß und ist meistens ziemlich interessant. Und weil Micha als mein persönlicher Superpapa auf dem Blog ohnehin viel zu selten zu Wort kommt, habe ich ihm kürzlich einen Schwung Fragen gemailt. Einfach so. Ich habe ihn nicht darauf vorbereitet und ihm auch keine Ansätze mitgegeben, auf welche Art und Weise er auf die Fragen antworten soll. Heute möchte ich dieses kleine schriftliche Mama-fragt-Papa-Interview mit euch teilen, denn es ist wirklich spannend, einmal Michas persönliche Sicht der Dinge zu erfahren – als dreifacher Papa in der heutigen Zeit.

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Übrigens hat mich das neue Video von Pampers zu dieser Aktion inspiriert. Darin erzählen Männer, was es ihnen bedeutet, Papa zu sein. Das Video ist wirklich süß! <3

Am besten schaut ihr es euch einmal selbst an:

Bevor es mit Michas Antworten auf meine Fragen weitergeht, außerdem noch kurz die Infos, dass das obige Video an die neueste Pampers-Studie geknüpft ist. Anlass dafür ist die neue Pampers Baby-Dry Windel, die dank drei absorbierender Kanäle für bis zu 12 Stunden Trockenheit und damit für ruhigere Nächte und fröhlichere Tage mit Mama und Papa sorgt. Die Windeln wurde von rund 10.000 Eltern getestet, wovon 91% sie weiterempfehlen würden. Anlässlich dieser „Windelinnovation“ hat Pampers zwei große Umfragen durchgeführt. Dabei wurden Väter wurden gefragt, was sie am Vatersein schätzen, was sie herausfordernd finden, wie sie sich mit anderen Eltern über das Vatersein austauschen u.v.m. Das bedeutendste Ergebnis ist jedoch, dass für rund 92% der befragten Väter die Familie an erster Stelle steht und 89% glücklich mit ihrer Vatterrolle sind.

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Micha gehört auf jeden Fall zu den Papas, die mit vollem Herzen in ihrer Vaterrolle aufgehen. Für ihn bedeuten Lilli, Lotte und Tom die Welt. Kurz und knapp: Er liebt es, Papa zu sein! <3

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Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit unserem kleinen Mama-fragt-Papa-Interview!

1.) Hättest du dir vor einigen Jahren vorstellen können, dreifacher Papa zu sein?
Micha: Nein, das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen! Als wir damals Lilli bekommen haben, hat sie uns bereits so ausgelastet, dass ich nicht gedacht hätte, auch drei Kinder stemmen zu können. Aber man wächst mit seinen Aufgaben. 🙂

2.) Bei Tom hast du zum ersten Mal die „Hauptrolle“ übernommen und bist zu Hause geblieben. Wie war das anfangs für dich? Wie ist das heute für dich?
Micha: Es war ungewohnt, meinen geordneten Schreibtisch im Ingenieurbüro gegen einen vom Kind bestimmten Alltag einzutauschen. Als besonders schwierig empfand ich es, als Tom ins Krabbelalter kam und nur noch wenig schlief. Plötzlich dauerte alles doppelt so lange – egal ob Kochen oder die Gartenarbeit. Was ich heute so schön finde, ist, dass man richtig mit ihm toben und Quatsch machen kann.

3.) Bist du im Nachhinein traurig, bei Lilli und Lotte nicht die Möglichkeit gehabt zu haben, Elternzeit zu nehmen?
Micha: Ja, im Nachhinein schon – jetzt wo ich mitbekommen habe, was für eine besondere Beziehung man zu seinem Kind aufbaut, wenn es rund um die Uhr bei einem ist und man für alles verantwortlich ist. Das ist schon etwas anderes, als die Kinder nur die kurze Zeit nach Feierabend bis zum Schlafengehen um sich zu haben.

4.) Was liebst du am Vatersein besonders?
Micha: Die große Liebe und das vollkommene Vertrauen, das einem entgegengebracht wird.

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5.) Was empfindest du als die größte/eine große Herausforderung am Vatersein?
Micha: Am schwierigsten ist es, allen gerecht zu werden – und das in den unterschiedlichsten Situation. Zum Beispiel bei der jeweiligen Spielzeit oder bei Streitereien unter den Kindern.

6.) Was spielst du am liebsten mit Lilli, Lotte und Tom?
Micha: Im Winter spielen ich mit den Kindern am liebsten mit der Holzeisenbahn. Im Sommer spielen wir am liebsten am Strand oder im Garten.

7.) Welche Themen rund um Familie & Kinder interessieren dich am meisten?
Micha: Neue Ausflugstipps und Kinderspiele. Und neuerdings auch das Thema Schule mit allem, was dazugehört.

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8.) Wie informierst du dich über Dinge, die du wissen möchtest?
Micha: Die Suche im Internet ist eigentlich die beste Informationsquelle und natürlich holt man sich auch mal Tipps bei Freunden. Bei Ratgebern habe ich mit inzwischen drei Kindern das Gefühl, sie nicht mehr zu brauchen. 🙂

9.) Was hat dich am Vatersein besonders überrascht und/oder überrascht dich bis heute? Was hättest du früher nie für möglich gehalten?
Micha: Dass man so eine große Liebe empfindet und sie genauso entgegengebracht bekommt.

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10.) Welche Aufgaben übernimmst du aus deiner Sicht rund um Haushalt und Kinder?
Micha: Ich übernehme während Maris Arbeitszeit die Kinder – mit allem was dazu gehört. Ich koche für sie, bringe sie zu Freunden und Hobbys, spielen mit ihnen. Und ich kaufe ein und versuche soweit wie möglich den Haushalt und den Garten zu erledigen. Aber gerade beim Putzen, Aufräumen und bei der Wäsche hilft Mari mir dann doch.

11.) Wünscht du dir noch mehr Zeit mit deinen Kindern?
Micha: Ich bin froh, dass die beiden Großen jetzt nicht mehr bis zum späten Nachmittag im Kindergarten sind, sondern bereits am Mittag wieder zu Hause sind. Aber noch mehr Zeit mit den Kindern brauche ich nicht – ich habe sie ja nahezu rund um die Uhr in meiner Nähe.

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12.) Was würdest du gern anders machen bzw. was hältst du an dir selbst für verbesserungsfähig?
Micha: In manchen Situationen können mich die Kinder richtig auf die Palme bringen. In solchen Situationen wünsche ich mir gern etwas mehr Coolness.

13.) Worauf bist du als Vater besonders stolz?
Micha: Dass ich drei Kinder habe und auch mit drei Kindern noch alles unter einen Hut bekomme.

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14.) Was ist dir im Leben als Vater besonders wichtig?
Micha: Ich möchte ein Vorbild sein und den Kindern Nähe schenken, sie aber auch gleichzeitig in ihrer Selbstständigkeit unterstützen.

15.)Kannst du dir noch ein weiteres Kind vorstellen?
Micha: Ich freue mich zwar darüber, dass man wieder mehr schafft, je älter Tom wird, aber ich kann mir nicht vorstellen, nie mehr ein eigenes kleines Baby zu haben… 😀

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Das war doch mal ganz interessant und schön zu lesen, oder? =)

Übrigens finde ich es jedes Mal total aufmerksam von euch, wenn ihr ein paar liebe Worte für Micha hinterlasst – auf dem Blog, auf Facebook, YouTube und Instagram. Denn wir beide funktionieren am besten zusammen und sind deshalb wie eine Einheit. Ohne ihn wäre vieles nicht möglich.

Abschließend möchte ich noch loswerden, dass ich mir, wie ich finde, einen super tollen Mann aus der Menge an Männern herausgepickt habe. Jemanden mit Herz und Verstand und ganz viel Liebe und Fürsorge im Blut. Ich bin sehr dankbar dafür. <3

Und nun seid ihr dran!

Wie ist das bei euch zu Hause? Welche Aufgaben übernimmt der Papa, welche die Mama? Was denkt ihr, macht Väter besonders wertvoll für Kinder?

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf eure Antworten!

Alles Liebe,

eure Mari