Manchmal ist es gar nicht so schwer, einen echten Hingucker auf den Familien-Esstisch zu zaubern. Es gibt wirklich eine Menge kreative Ideen, die sehr einfach umzusetzen sind. Man braucht lediglich Lust, etwas Zeit, ein paar Zutaten und ganz viel Liebe. =)

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Vor einiger Zeit haben wir ein Hackbraten-Krokodil gebacken. Dieses Rezept samt kleiner Anleitung möchten wir natürlich gern mit euch teilen. Und damit das Ganze noch ein bisschen leichter nachzuvollziehen ist, haben wir auch ein kurzes Video dazu auf unserem YouTube-Kanal hochgeladen.

Hackbraten-Krokodil (14)

Zutaten

Für die Füllung

  • 2 Brötchen vom Vortag
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Öl zum Braten
  • 1 Bund Petersilie
  • 100 g Gouda (am Stück)
  • 1 kg Rinderhack
  • 2 Eier
  • 150 g Frischkäse
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • Salz & Pfeffer

Außerdem

  • Blätterteig (TK)
  • 1 weiteres Ei
  • 2 EL Sahne
  • gehackte Pistazien
  • 2 ganze Mandeln
  • etwas Mehl

Hackbraten-Krokodil (2)

Für die Zubereitung würde ich etwa 30-40 Minuten Zeit einplanen.

Nun aber zum Wesentlichen:

Als erstes werden die beiden Brötchen in lauwarmem Wasser eingeweicht. Parallel kann die Zwiebel geschält, gehackt und anschließend in etwas Öl glasig angeschwitzt werden. Danach ist die Petersilie dran. Sie wird gewaschen, kurz trocken geschüttelt und anschließend ebenfalls in kleine Stücke gehackt.

Hackbraten-Krokodil (3)

Hackbraten-Krokodil (4)

Dann wird der Gouda klein gerieben.

In der Zwischenzeit kann der Backofen bei 150 °C vorgeheizt und das Backblech mit Backpapier ausgelegt werden.

Hackbraten-Krokodil (5)

Hackbraten-Krokodil (7)

Nun geht’s weiter mit den Brötchen: Diese werden aus dem Wasser genommen, vorsichtig ausgedrückt und anschließend in kleine Stücke gerupft. Das Ganze kommt in eine große Schüssel. Direkt im Anschluss werden die Zwiebelstücke, die Petersilie und der geriebene Gouda dazugegeben.

Hackbraten-Krokodil (6)

Hackbraten-Krokodil (8)

Es folgen das Rinderhack, zwei Eier, der Frischkäse und eine halbe Tube Tomatenmark. Zum Schluss noch etwas Salz und Pfeffer dazu und dann wird die Masse erst mal ordentlich mit den Händen verknetet.

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Bevor es weitergeht, nimmt man von der fertig verkneteten Masse etwa 2 EL ab und formt daraus zwei Kugeln. Diese werden später die Augen des Krokodils.

Hackbraten-Krokodil (9)

Nun geht es weiter mit dem Blätterteig. Dafür benötigt man zunächst ein großes Blätterteig-Rechteck, das auf das mit Mehl bestäubte Backpapier auf dem Backblech gelegt wird. Das Blätterteig-Rechteck füllt dabei fast das ganze Backblech aus.

Auf das Blätterteig-Rechteck gibt man diagonal die Hackmasse und formt anschließend einen Krokodilskörper daraus. Das Ende muss dabei schön spitz zulaufen, denn das wird schließlich der Schwanz des Krokodils. =)

Hackbraten-Krokodil (10)

Die beiden Kugeln, die man kurze Zeit vorher geformt hat, kommen nun als Auge auf den Kopf des Krokodils.

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Nun schlägt man den Blätterteig um den Krokodilskörper und hüllt diesen komplett darin ein. Dabei lässt sich das gesamte Krokodil noch etwas nachkorrigieren und schöner gestalten.

Aus weiterem Blätterteig schneidet man kleine Dreiecke, die man als Schuppen auf dem Krokodilsrücken verteilt. Und dann formt man noch vier Beine, die man an den Krokodilskörper setzt und anschließend ein wenig mit dem Messerrücken einkerbt.

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Hackbraten-Krokodil (12)

Zum Schluss wird das dritte und letzte Ei in eine kleine Schüssel geschlagen und mit 1-2 EL Sahne verquirlt. Damit wird anschließend das gesamte Krokodil eingepinselt. Dann streut man noch einen Streifen aus gehackten Pistazien über den Rücken.

Als Augen und Nasenlöcher kann man alles Mögliche nehmen. Wir haben zwei geschälte Mandeln aus Augen und zwei Mandelstifte als Nasenlöcher verwendet.

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Und dann kommt das Krokofil für ca. 60 Minuten bei 160 °C (Umluft) in den Backofen. Dabei sollte man immer darauf achten, dass der Blätterteig nicht zu dunkel wird. Gegebenfalls sollte man das Krokodil lieber länger bei niedrigeren Temperaturen backen oder es mit Alufolie abdecken.

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Und dann ist das Krokodil auch schon fertig!

Ein echter Hingucker! Und lecker ist es auch noch. =)

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Ich bin gespannt, wie euch die Idee gefällt!

Und hier noch das Video dazu:

Ganz viel Spaß beim Nachbacken und Ausprobieren!

Habt einen schönen Nachmittag,

eure Mari =)