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Ich liebe es, mich an meine Kindheit zu erinnern! Ich wuchs in einem kleinen Dorf bei Kiel auf. Richtig bullerbümäßig. Das Reihenhaus, in dem meine Familie und ich lebten, war eines der ersten Häuser des ganzen Wohngebiets. Die Straßen waren noch nicht fertig, es gab überall wilde Wiesen, Bäche und Tümpel, Geheimverstecke und Waldwege. Mit der Zeit folgte dann eine Baustelle der nächsten und damit einhergehend begannen die Häuser um unseres herum aus dem Boden zu schießen. Nach und nach schwand ein Teil der Natur, dafür zogen aber immer neue Kinder hinzu. Wir spielten zusammen, lachten zusammen, tobten zusammen, unternahmen Abenteuer zusammen.

Ich bin Jahrgang 1986 und erinnere mich zu gern an jene Zeit zurück. Denn irgendwie war damals alles so unbeschwert! Es gab kein Internet und keine Smartphones. Wenn wir uns unter Freunden verabredeten, taten wir das, indem wir von Haus zu Haus zogen oder uns in der Schule besprachen. Wir spielten selten drinnen, dafür meistens draußen. Wir spielten Seilspringen und mit dem Gummitwist. Wir kletterten auf Bäume und veranstalteten eine Schnitzeljagd nach der anderen. Wir spielten Ticker. Hochticker, Blumenticker, Tierticker. Kennt ihr das? Wir spielten eigentlich alles, was uns in den Sinn kam.

Damals waren meine beiden älteren Schwestern (Jahrgang 1982 und 1984) mein größtes Vorbild. Was für sie und ihre Freunde Trend war, war es auch für mich. Darum fühle ich mich mehr als Kind der 90er, als ich es damals vielleicht tatsächlich mitbekommen habe. … Wobei sich einige Dinge ja auch über die 90er hinausgezogen haben.

Heute möchte ich mit euch zusammen Back to the 90s! Und zwar anlässlich der neuen s.Oliver AUTHENTIC Collection, welche die 90er Jahre stilecht widerspiegelt.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Übrigens umfasst mein persönliches Throwback nicht nur die 90er, sondern sämtliche Erinnerungen an meine Kindheit. Und dazu gehören zum Beispiel Kassetten.

Kaum zu glauben, dass das alles gar nicht so lange her ist, oder? Habt ihr noch Kassetten zu Hause?

Ich weiß noch genau, wie sehr ich mich damals gefreut habe, als ich meinen ersten Walkman bekam!

Erinnert ihr euch auch an den ätzenden Bandsalat? Der hat mir damals meine geliebte „Susi & Strolch“-Kassette zerstört. War nicht mehr zu retten. Auch nicht mit Bleistift. Und man musste ständig vor- und zurückspulen. Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen. Ich erinnere mich sogar an diesen typischen Geruch von Kassetten. Die rochen nämlich immer(!) gleich. Vor allem wenn sie ganz neu waren.

Das Ganze in Großformat nennt sich VHS-Kassette. Videokassetten habe ich sogar viele Jahre lang gesammelt und hatte beispielsweise die gesamte Akte X-Serie.

Ich weiß auch noch, dass ich mich aufgrund meiner damaligen Sammlung lange gegen DVDs gesträubt habe. Denn ich war schon immer ein  kleiner Filmfreak und liebte meine Schätze. Doch irgendwann gab auch ich all die VHS-Erinnerungen ab und verabschiedete mich damit einhergehend von meinem Videorecorder.

Aber es gab auch jede Menge Süßigkeiten, die so richtig 90er waren!

Das waren Kaugummi-Zigaretten und Kaugummi-Automaten. Das waren Chupa Chups – am besten welche mit Kaugummi oder welche, die ganz besonders doll färbten. Das waren essbare Zuckerperlen-Ketten und gemischte Süßigkeitentüten vom Bäcker.

„Ich hätte gern eine Colaflasche und einen Schnulli. Wie viele habe ich dann noch?“

„20 Pfennig.“

„Okay, dann noch eine Salzbrezel, eine Kirsche und zwei Lakritze.“

Es gibt noch so viel mehr typische Süßigkeiten, an die ich mich bis heute erinnere! Sehr markant waren auch die Schleckmuscheln, die es (zum Glück) auch heute noch gibt.

Schleckmuscheln. Die haben wir immer ausgeschleckt und dann ausgewaschen und aufbewahrt. 😀

Es war so schwierig und klebrig die Muscheln zu essen bzw. zu lutschen, aber genau das war der Reiz des Ganzen, oder?

Und das nachfolgende Teil kennt doch auch jeder, oder?

Es gibt so viele Dinge, die mir gerade einfallen. Je länger ich nachdenke, umso mehr werden es!

1.) Game Boy: Was habe ich das Teil geliebt, als ich es irgendwann endlich(!) zu Weihnachten bekam. Wir haben uns durch Marios Welten gekämpft, bis wir alle Geheimwege kannten, und so lange Tetris gespielt, dass wir sogar nachts Steine ineinander gestapelt haben. Man konnte immer nur an bestimmten Plätzen Game Boy spielen, wo das Licht gut, aber nicht zu hell oder zu schwach war. Und wenn man bei einem Spiel nicht weiterkam, half einem nicht das Internet, sondern maximal der Tipp eines guten Freundes.

2.) Freundschaftsarmbänder: Am besten geflochten! Je mehr man trug, desto „beliebter“ war man. Kurz nach den Freundschaftsarmbändern folgte dann die Zeit der Halbedelstein-Armbänder. Erinnert ihr euch? Ich habe damals alle verloren, als ich einen Stein in einen See warf, meine Armbänder dabei aber so locker saßen, dass allesamt mitabflogen und daraufhin für immer verschwanden.

3.) Wir haben bunte Trolle und Plastikschnuller gesammelt

4.) Wir fieberten bei der Mini Playback Show mit und sehnten uns nach einem eigenen Auftritt.

5.) In den Schulpausen wurden entweder Sticker für die Stickeralben getauscht oder Diddl-Blätter und -Postkarten.

6.) Tattoo-Ketten: Die hat fast jeder getragen! Dicht gefolgt vom „echten“ Arschgeweih, das einige heute bereuen.

7.) Je mehr Ohrringe, desto cooler. Und Nasenpiercings waren so was von in!

8.) Wenn man im Urlaub war, brauchte man Telefonkarten.

9.) Das Internet war ziemlich lahm und ziemlich teuer. Und das Modem machte furchtbare Geräusche, wenn man sich einwählte. Ohnehin durfte man nur ins Internet, wenn niemand telefonierte oder einen Anruf erwartete.

10.) Neonfarben: Je mehr Farbe, desto besser! Wir trugen Neon-Shirts und getönte Sonnenbrillen und färbten uns die Haare mit Krepppapier.

11.) Am Sonntag durfte wir den „Tigerenten Club“ schauen.

12.) Das Micky Maus-Heft hatte so coole Extras, dass ich stets daraufhin gespart habe. Irgendwann wurde die Micky Maus dann von der „Bravo“, der „Mädchen“ und der „Bravo Girl!“ abgelöst. Gibt es eigentlich noch Foto-Lovestorys?

13.) Die Fahrt in den Urlaub endete stets in einer kleinen Katastrophe, weil sich unsere Eltern – über die Landkarte gebäugt – über den richtigen Weg stritten.

14.) Man war wahnsinnig stolz auf seinen ersten eigenen Fotoapparat, hat dann Bilder im Urlaub geschossen, den Film dann aber entweder falsch eingelegt oder falsch entfernt, sodass kein einziges Bild etwas geworden ist.

15.) Für die Grundschule hatte man einen Scout, gefolgt von einem 4YOU und anschließend musste es ein Eastpack sein, den man aber nur über einer Schulte tragen durfte, damit man nicht uncool wirkt.

Und dann gab es da noch Tamagotchis, aufblasbare Sessel, Lava-Lampen, Plateau-Schuhe und bauchnabelfreie Shirts. Die Liste ist endlos!

Wie ich bereits oben schrieb, spielten wir – vor allem vor der Zeit der Handys und des Internets und der Spielkonsolen – vorwiegend draußen. Wir waren kreativ, erfinderisch und abenteuerlustig.

Neben Gummitwist und Seilspringen gehörten auch Fädelspiele mit dazu. Kennt ihr die?

Übrigens: Damals hat man mir versichert, dass – wenn man sich das Band nur oft genug abnahm – irgendwann eine Krone entstehen würde. Hat nie funktioniert. 😀

Ich habe Lotte das Fädelspiel neulich gezeigt. Erst war sie ziemlich verwirrt und hochkonzentriert, hatte anschließend aber jede Menge Spaß dabei!

Der bekannte Zauberwürfel ist zwar nicht typisch 90er, gehört für mich aber dennoch in diese Zeit, weil er noch immer sehr beliebt war.

Als das Internet dann irgendwann umfangreichere Inhalte bot, habe ich mir eine Anleitung für den Würfel ausgedruckt und dann so lange geübt, bis ich den Dreh raus hatte. 😀

Manchmal denke ich darüber nach, warum wir uns eigentlich so gern an unsere Kindheit zurückerinnern und uns auch gern zurückerinnern lassen.

Was meint ihr? Wird es unseren Kindern später genauso gehen?

Oder hatten wir einfach eine ziemlich coole und unbeschwerte Zeit in einer Phase der buntesten und abgefahrensten (und zugleich unnötigsten) Erfindungen? Ich muss zugeben, dass ich dieser alten Zeit schon sehr hinterhertrauere und mir manchmal wünschen würde, einige Dinge wären heute noch genauso. Andererseits bin ich dankbar um den Fortschritt. Sei das Google Maps oder das Internet, ohne das ich heute nicht bloggen könnte.

Doch zurück zum Throwback: Ich liebe es ganz besonders, Lilli, Lotte und Tom von all den Dingen zu erzählen, die ich aus meiner Kindheit kenne. Und ich liebe es zu sehen, dass die drei heute genauso viel Freude an all diesen Dingen haben wie ich es früher hatte. Demnach behaupte ich einfach mal, dass auch in den Kindern von heute noch Kinder der 90er stecken. Sie müssen nur geweckt werden! =)

Die s.Oliver AUTHENTIC Collection ist aber nicht nur zum Erinnern gedacht, sondern vor allem zum Wohlfühlen. Die T-Shirts, Hoodies und Sweatshirts sind bequem und gemütlich, halten warm und sind sportlich und lässig, aber gleichzeitig hübsch und hochwertig. Es gibt sie in den schlichten und s.Oliver-typischen Farben: Grau, Rot, Weiß und Dunkelblau.

Wir fühlen uns wohl in unserem Family-Look und freuen uns sehr, dass wir ein Teil der Throwback-Kampagne sein dürfen und euch auf diese Weise nicht nur die neue S.Oliver Kollektion vorstellen können, sondern euch gleichzeitig mit durch unsere ganz persönlichen Kindheitserinnerungen genommen haben!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern durch die Kollektion! Hier geht’s direkt zum s.Oliver Onlineshop: Klick!

Außerdem interessiert mich brennend:

An was aus eurer Kindheit erinnert ihr euch am allerliebsten zurück? Habe ich etwas Wichtiges bei meiner Aufzählung vergessen? Was vermisst ihr? Was vermisst ihr überhaupt nicht?

Und eines noch: Ich bin für die Wiedereinführung von Frufo!

Alles Liebe,

eure Mari =)