Es gibt so viele Dinge, die man über seine Freunde oder seinen Partner zu wissen glaubt – ohne dass man je darüber gesprochen hat. Oder nur teilweise. Aber nie so richtig ausführlich. Als ich dann neulich gefragt wurde, ob ich bei der Lipton-Aktion „Auf einen Tee mit …“ mitmachen möchte, kam das irgendwie wie gerufen. Denn Lipton möchte mit der Idee #teatogether zeigen, wie wichtig Offenheit und das Miteinander in der Familie und unter Freunden, Verwandten und Bekannten sind.

… Sich einfach Mal einen Moment lang Zeit füreinander nehmen. Einfach mal miteinander sprechen. In aller Ruhe. Bei einer Tasse Tee. Denn Tee trinken Micha und ich in der kalten Jahreszeit ohnehin sehr gern. Also: Warum bei dieser Gelegenheit nicht mal etwas Neues probieren?

 

Lipton (2)

 

Ich hätte mit so vielen Menschen bei einer Tasse Tee sprechen können. Mit einer Nachbarin oder einer Freundin zum Beispiel. Oder mit einer anderen Bloggerin oder jemandem aus der Verwandtschaft. Doch ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, bei dem Tässchen Tee mit Micha zu sprechen, um ihm ein paar Fragen zum Thema Elternzeit zu stellen. Denn ich denke, das könnte für viele von euch interessant sein. =)

 

Lipton

Lipton (3)

 

Für das kleine Interview habe ich mir vorab zehn Fragen überlegt, mit denen ich Micha dann etwas überrumpelt habe. Vorbereitungszeit blieb ihm also keine. :D

Viel Spaß mit unserem kleinen Gespräch zum Thema „Als Papa in Elternzeit“!

Wir nehmen euch also mit auf eine Tasse Tee mit Micha. =)

 

Micha und Tom

 

1.) Wie ist es für dich Dreifach-Papa zu sein? Wie empfandest du die Umstellung von zwei zu drei Kindern?

Micha: Sehr schön. Ich liebe Lilli, Lotte und Tom so sehr! Die Umstellung war natürlich stressig, aber Tom ist und bleibt eine große Bereicherung für uns. Es ist jeden Tag schön, den Umgang von allen dreien unter- und miteinander zu beobachten. Ich würde alles immer wieder genauso machen.

2.) Dieses Mal bist du in Elternzeit. Wie ist das für dich? Vermisst du deinen Job?

Micha: Es ist für mich das erste Mal, dass ich das Aufwachsen von einem meiner Kinder rund um die Uhr miterleben kann und das ist natürlich etwas ganz Besonderes. Meinen Job vermisse ich momentan nicht wirklich. Außerdem fehlt es an Zeit, um mir darüber Gedanken zu machen. (lacht)

3.) Jetzt, wo du beides kennst: Was ist anstregender? Den Haushalt samt Kindern zu managen oder zu festen Zeiten arbeiten zu gehen?

Micha: Die Arbeit als Hausmann fordert mich definitiv mehr ein. Man hat keine richtigen Pausen mehr und muss ständig viele Dinge gleichzeitig erledigen. Das hätte ich mir vorher niemals so stressig vorgestellt.

4.) Bist du im Nachhinein traurig, dass du dir bei Lilli und Lotte keine Elternzeit nehmen konntest?

Micha: Ja, denn ich hätte dich (Mari) damals gern mehr entlastet. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, bei Lilli und Lotte etwas verpasst habe, da wir die gemeinsame Zeit an den Nachmittagen, Abenden und den Wochenenenden dafür immer umso mehr genutzt haben.

5.) Du kümmerst dich unter der Woche die meiste Zeit um Tom. Was ist dabei besonders anstrengend, was besonders schön?

Micha: Ich finde das Füttern besonders anstrengend. Momentan kann man es Tom dabei nämlich nie so richtig Recht machen. Das ist schon eine echte Herausforderung! Am schönsten finde ich die gemeinsamen Spaziergänge am Meer.

 

Micha mit Tom (2)

Micha mit Lilli, Lotte und Tom

Micha mit Tom

 

6.) Wie verbringst du die Zeit mit Tom (und den Mädels) am liebsten?

Micha: Am liebsten bin ich mit Tom – oder allen dreien – draußen im Garten. Oder irgendwo unterwegs.

7.) Kannst du mittlerweile besser nachvollziehen, dass Kindererziehung samt Haushalt ein Fulltime-Job ist?

Micha: Ja, das kann ich. Bei uns kommt momentan aber auch vieles zusammen. Der Garten, der gemacht werden muss, der Haushalt, eine Menge Bürokratie, bei der ich Mari unterstütze und dann eben drei Kinder, wichtige Termine, Einkäufe etc.

8.) Gab es seit Toms Geburt einen Moment, der dich besonders berührt hat?

Micha: Tom ist ein richtiger Strahlemann. Er vebreitet immer gute Laune. Das liebe ich ganz besonders an ihm. Und die Mädels berühren mich jedes Mal sehr mit ihrem fürsorglichen Umgang mit Tom.

9.) Wie kommst du dir vor, wenn du allein als Papa mit Baby (und zwei großen Kindern) unterwegs bist?

Micha: Ich bin stolz auf meine tollen Kinder und finde es super, wie Mari und ich alles gemeinsam managen.

10.) Möchtest du anderen (werdenden) Vätern noch ein persönliches Fazit mit auf den Weg geben?

Micha: Man sollte das eigene Smartphone und/oder den Laptop öfter mal zur Seite legen und stattdesen die Zeit mit seinen Kindern genießen.

 

Mcha und Tom

 

Na, das war doch mal ziemlich interessant und ziemlich ehrlich, oder?

Und by the way, … Kooperation hin oder her: Der Lipton Tee ist wirklich lecker! Am besten schmeckt uns die Sorte Cool Mint. =)

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Und nun zu euch:

Wer hat bei euch Elternzeit genommen? Die Mama, der Papa oder beide anteilig? Und wie ist das für euch? Was würdet ihr euch anders wünschen? Und warum?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Habt einen schönen Donnerstag,

eure Mari