Vielleicht habt ihr meinen Blogpost über „40 Dinge, die nur Eltern kennen“ ja bereits gelesen. In diesem habe ich stichpunktartig und mit einer Prise Humor auszugsweise ein paar Dinge über das Leben mit Kindern erzählt.  Ein zweifellos buntes, tolles, wenn auch oft sehr chaotisches Leben. Viele von euch haben sich darin wiedererkannt und der Austausch mit euch war spannend und amüsant, sodass ich mir vornahm, solch ein Thema irgendwann erneut aufzugreifen.

Anlass für diesen neuen Artikel hier war ein Gespräch mit einer Bekannten, die im 7. Monat schwanger ist. Es ist das erste Kind, und sie und ihr Mann sind natürlich total aufgeregt, können es gar nicht erwarten, ihr Kleines endlich sehen und anfassen zu dürfen. Besagte Bekannte erzählte mir jedenfalls von den einen oder anderen Dingen, die sie schon geplant hätten. Von konkreten Wünschen und Vorstellungen, wie das Leben mit ihrem Kind aussehen soll und wird. Natürlich sprach ich ihr zu, zumal sie ja wirklich die Chance hat, ihren Weg genauso gehen zu können. Innerlich jedoch musste ich zwischendurch allerdings ziemlich schmunzeln.

Auch ich erinnere mich deutlich an Michas und meine zeitweise sehr idyllischen Vorstellungen über die Schwangerschaft, die Wochen nach der Geburt und das Leben mit unserem ersten Kind. Aber: Die Realität war dann doch an vielen Stellen anders. Und die beiden Male, wo jeweils ein weiteres Kind folgte, warfen das gerade einigermaßen funktionierende Konzept erneut über den Haufen. Ebenso die stetigen Entwicklungsschübe der Kinder.

Grund genug für mich, euch ein wenig daran teilhaben zu lassen, was wir uns in der Theorie so ausmalten und wie es in der Praxis dann wirklich ablief. Daher wünsche ich euch nun ganz viel Spaß beim Lesen des Artikels Leben mit Kindern – Vorstellung vs. Realität, der natürlich bewusst etwas überspitzt geschrieben ist. =)

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1.) Wenn man den ersten positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält und die gynäkologische Gewissheit hat, dann kreisen die Gedanken und Gefühle wie verrückt. Meine Vorstellung der Schwangerschaft war ein mentales Sinnbild dessen, was einem in den Medien, aber auch in der Welt draußen, verkörpert wird. Zwar weiß man, dass das erste Schwangerschaftsdrittel dank Übelkeit und Co. oft etwas unangenehm sein kann, aber danach, so wird es einem schließlich oberflächlich vermittelt, ist eine Schwangerschaft etwas ganz Wunderbares. Der Babybauch wächst, man bleibt trotzdem schlank und bekommt diesen „Glanz“, diese ganz bestimmte Ausstrahlung, die nur Schwangere haben. So zumindest die Vorstellung.

In der Realität war es aber leider etwas anders. Mal abgesehen von den Frühwehen und dem ständigen Liegenmüssen, drehten meine Hormone durch. Die Launen wechselten im Sekundentakt, mir liefen ständig die Tränen. Dazu kam, dass mein Körper ab einem gewissen Zeitpunkt ein peinliches Eigenleben entwickelte. Damit meine ich nicht, dass man seine Figur vielleicht nicht hält. Gemeint sind andere, recht unangenehme Situationen, die man schwer unter Kontrolle halten kann und wo man hofft, dass gerade keiner in der Nähe ist. Und von welchem „Glanz“ immer überall die Rede ist, ist mir bis heute ein Rätsel. Je weiter die Schwangerschaft voran schritt, desto mehr fühlte ich mich wie das NDR-Walross Antje. Alles war anstrengend und nach dem Treppensteigen brauchte ich jedes mal ein Sauerstoffzelt. Vom Sodbrennen und den Rückenschmerzen oder davon, nachts nicht mehr schlafen zu können, weil der Bauch zu schwer war oder das Ungeborene einem einen Tritt in die Nieren verpasste, möchte ich mal gar nicht sprechen.

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2.) Zwar klappte das Stillen bei Lilli leider situationsbedingt nicht, aber dennoch hatte ich natürlich in der Schwangerschaft genaue Vorstellungen, wie das Stillen ablaufen und welchen Einsatz ich bringen würde. Es stand außer Frage, dass ich gänzlich auf Koffein verzichten, nur stilles Wasser und Tees trinken, meine Ernährung absolut gesund und mit der Hebamme abgestimmt sein würde. Und selbstverständlich legt man das Baby direkt nach der Geburt an die Brust, die Milch fließt sofort und man genießt bei jedem Stillen den innigen Mama-Kind-Moment. Dieselben Gedanken hatte ich dann bei Lotte und später auch noch ein wenig bei Tom. Zwar klappte das Anlegen bei Lotte und Tom wirklich gut und die Milch floss schnell, aber mir hatte vorher keiner erzählt, wie sehr das Stillen anfangs wehtut und von wunden Brustwarzen oder schmerzhaftem Milchstau hatte ich bislang auch nichts gehört. Na ja, und das mit der Ernährung? Nun, ich habe es versucht und im Grundsatz auch umgesetzt. Aber ohne Chips, Schokolade und hin und wieder einem Glas Cola ging es dann doch nicht.

Tom nach dem Stillen

3.) Im Fernsehen wird einem regelmäßig suggeriert, dass die meisten Babys bereits kurz nach der Geburt nahezu durchschlafen, vielleicht ein- oder zweimal pro Nacht wach werden. Diese Zeit könne man, so die Theorie, wunderbar als Paar nutzen. Gemeinsam baden, kuscheln, vielleicht einen schönen Film schauen und sich der glücklichen Familie erfreuen. Möglicherweise kommt man sich ein paar Wochen nach der Geburt auch körperlich endlich wieder näher, das Kleine schläft schließlich friedlich und artig in seinem Bettchen.

Unsere Erfahrungen waren leider gänzlich anders. Zum einen schlief keines der Kinder so schnell durch, im Gegenteil: Alle paar Stunden war Fläschchengeben oder Stillen und nächtliches Wickeln angesagt. Und selbst heute gestaltet sich das Insbettbringen hin und wieder noch als kompliziert. Es gab Zeiten, da brachte Micha Kind 1 ins Bett, während ich bei Kind 2 saß. Je nachdem, welches Kind zuerst schlief, ging einer von uns beiden ins nächste Zimmer, um Kind 3 zu Bett zu bringen. Und wenn dies denn endlich schlief, kam es nicht selten vor, dass Kind 1 oder 2 wieder wach wurde. So spielten wir fröhlich „Bäumchen, wechsle dich“, bis endlich Ruhe einkehrte.

Seit Lillis Geburt, bzw. eigentlich schon bereits seit der Schwangerschaft, ist Schlaf eine Rarität und damit leider auch die Paarzeit. Obgleich wir bis heute bemüht sind, diese uns wenigstens einmal wöchentlich zu nehmen. In der Regel sind wir, natürlich primär durch die Arbeit bedingt, einfach nur müde und kaputt. Davon mal abgesehen ist es leider so, dass sich, besonders die ersten Monate nach der Geburt, körperliche Zweisamkeit als schwierig erachtet. Nicht, weil keiner es möchte. Oh nein, daran liegt es nicht! Aber Babys und (Klein-)Kinder haben ein Gespür dafür. Sie wissen und merken es einfach. Und ich garantiere, dass bei den meisten körperlichen Annäherungsversuchen das Babyphone anschlägt. Und zwar so, dass man keine Wahl hat und zu seinem Kind gehen muss. Vorbei die Romantik, vorbei die Erotik …

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4.) Eine weitere utopische Vorstellung, die Micha und ich hatten, war die des täglichen Spazierganges mit dem Kinderwagen. Das Baby schläft selig darin, während man als Paar die frische Luft und die Sonne genießen kann. Leider klappt das nicht pauschal bei jedem Kind. So hatten wir eines, das den Kinderwagen so sehr hasste, dass uns keine andere Wahl blieb, als dass wir es den ganzen Weg abwechselnd in der Trage hatten. Später wechselten wir uns wieder ab, … dieses Mall allerdings beim Massieren des Partners, denn unsere Rücken waren durch…

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5.) Dass ein Baby nicht mit links gehändelt würde, das war uns klar. Dass sich aber kleine Basics wie Stillen und Wickeln als teils so problematisch darstellen würden, damit hatten wir nicht gerechnet. Nach dem Baden des Kleinen war beispielsweise einfach ALLES nass. Hatte einer von uns vergessen, den Windelvorrat an der Wickelkommode nachzufüllen, so konnte dies in einem Desaster enden. Mal abgesehen davon, dass man stets alles griffbereit haben sollte (unter Garantie dreht sich euer Baby nämlich sonst genau in diesem Moment, wo etwas fehlt, das allererste Mal), so ist es auch nicht besonders schön, wenn man mit dem nackten Baby erst einmal neue Windeln suchen muss, dabei aber nicht schnell genug ist und das Kleine genau in diesem Moment sein großes Geschäft an und über einem verrichtet. Auch gestaltet sich das Wickeln später als schwierig, wenn das Kind sämtliche Regale abräumt, während man verzweifelt versucht, die Windel zu wechseln.

Selbst das Stillen oder Fläschchengeben kann eine Sache für sich werden, da es, wir wir auch feststellen durften, leider hin und wieder vorkommt, dass im Zuge des „Bäuerchens“ die zuviel aufgenommene Nahrung wieder aus Babys Bäuchlein heraus möchte. Und da hilft auch nicht unbedingt ein Spucktuch. Fröhliches, regelmäßiges Umziehen von Baby und Elternteil sowie Schrubben des jeweilig in Mitleidenschaft gezogenen Möbelstücks gehörten also zum Alltag dazu.

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6.) Micha und ich konnten nie so recht verstehen, was daran so schwer sein sollte, neben dem Baby den Haushalt zu meistern. Auch konnten wir nicht immer nachvollziehen, warum viele Elternteile aussahen, als wären sie direkt aus dem Bett gefallen, bevor sie Brötchen beim Bäcker holten. Für uns war klar: „Wir sind doch zu zweit! Weder müssen wir uns gehen lassen, noch den Haushalt vernachlässigen. Einer nimmt das Baby, der/die andere kümmert sich. Ganz einfach!“ 

Wie naiv wir doch waren! Letztlich gehörten auch wir zu der Fraktion, die sich nur schnell irgend etwas überzog, um eben ein paar Einkäufe zu erledigen. Wie wir dabei aussahen, war egal. Hauptsache, zweckdienlich. Und der Haushalt, den wir mit links „nebenbei“ erledigen wollten? Sicher waren wir nie unsauber, aber schneller, als uns lieb war, galt bei uns die Regel „Wem es hier zu dreckig ist, der braucht ja nicht wiederkommen.“ Glaubt mir, nichts wird mit einem Baby so nebensächlich wie Putzen und Co.!

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7.) Wie die meisten von euch wissen, war uns immer klar, dass wir eine größere Familie sein wollten. Kinder sind das größte Glück der Welt und wir wollten von ganzem Herzen mehr davon, zumal Micha und ich selbst mit Geschwistern aufgewachsen sind. Unabhängig davon wussten wir aus unser eigenen Kindheit, dass Schwestern und Brüder toll sind, schließlich hat man so auch ständig jemanden zum Spielen.

Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass diese Vorstellung uneigennützig war. Denn gerade aufgrund unserer eigenen Erfahrungen hegten wir die Hoffnung, dass es bei unseren Kindern mittelfristig genauso sein würde. Tatsächlich lieben unsere Kinder einander abgöttisch, passen aufeinander auf und sind in der Regel ein Herz und eine Seele. Dennoch mussten Micha und ich feststellen, dass wir wohl vergessen hatten, dass Geschwister streiten. Und zwar nicht nur ab und zu, sondern in einer Tour. Es dauert stets nur eine Weile, bis eines der Kinder lauter wird, schreit oder weint. Und oft schaffen sie es nicht allein, ihren Disput untereinander zu klären. Nicht selten müssen wir unsere anderen Aktivitäten unterbrechen oder ganz abbrechen, den Streit schlichten und nicht zuletzt bei den Kindern bleiben, damit keine neue Auseinandersetzung entfacht.

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8.) Ähnliche Gedanken an mehr Zeit für sich selbst und füreinander oder für andere wichtige Dinge hatten wir im Zuge der externen Betreuung. Was wir eindeutig unterschätzt haben bzw. gar nicht wussten, war, dass eben eine solche Betreuung Risiken birgt. Lilli und auch anfänglich Lotte waren in der Obhut einer Tagesmutter. Lotte wechselte nach unserem Umzug in den Kindergarten, Tom folgte ihr mit 3 Jahren.

Während die kleine Kindergruppe bei der Tagesmutter zu wenig Problemen führte, so stellen wir mit Beginn des Kindergartens fest, dass von etwa Oktober bis Februar Hochkonjunktur sämtlicher Viren, Bakterien und anderer Erreger herrscht. Täglich hing ein neues, farbiges Schild am schwarzen Brett. Dabei wurden und werden wir mit Krankheiten konfrontiert, bei denen wir teilweise nicht einmal den Namen aussprechen können. Geschweige denn, dass wir wussten, dass es diese überhaupt gibt. Zu unserem Glück sind die Immunsysteme unserer Kinder recht stark. Dennoch schleicht sich bis heute immer mal wieder der eine oder andere Erreger in unser Haus ein, sodass zur „Hauptsaison“ gern einer von uns erkrankt und seinem Alltagsgeschäft nicht nachkommen kann.

Was ebenfalls vorher kaum jemand weiß, ist, dass die Vorstellung, dass das Kind einem zum Abholzeitpunkt freudestrahlend in die Arme springt, nicht pauschal zutrifft. Oftmals muss man sein Kind erst einmal suchen und erkennt es aufgrund von Matsch und Dreck auch dann nicht, wenn es direkt vor einem steht. Oder man holt es ab und wundert sich über das blaue Auge oder das viele Blut auf Haut und Kleidung. Ein fragender Blick in Richtung der Erzieher/innen hilft da auch nicht, da diese einen zumeist achselzuckend, wenn auch leicht entschuldigend anschauen. Das Gute ist: Man gewöhnt sich daran.

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9.) Ein weiteres schönes Thema ist und bleibt der Kindergeburtstag. In der Theorie betreut man 5-6 Kinder, isst gemeinsam den wunderschönen Geburtstagskuchen, bastelt, spielt und genießt den Tag mit dem glücklichen Geburtstagskind und dessen Gästen. Okay, Letzteres trifft in der Regel wirklich zu. Was aber keiner vorher und nachher sieht, ist der Stress, mit dem die wenigen, effektiven Stunden des Geburtstages verbunden sind. Abgesehen davon, dass man Tage vorher putzt, Geschenke einpackt, Tütchen für die Gäste vorbereitet, Kuchen backt, dekoriert etc., so ist das Chaos am Geburtstag selbst (…den man übrigens eigentlich nur mit Ohropax und Baldrian übersteht) und vor allem danach vorprogrammiert. Im Grunde ist anschließend sogar mehr zu tun als davor. Denn nachdem von den geplanten 5-6 Kindern etwa 15 da waren, sieht das eigene Heim aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

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10.) Wer meint, er könne mit Kindern noch spontan sein, der hat entweder großes Glück, loyale Babysitter oder ist einfach perfekt organisiert. So dachten auch wir stets, dass jeder von uns seinen Hobbys oder spontanen Einladungen nachgehen kann. Getrennt geht das, keine Frage. Solange eines der Elternteile zu Hause bleibt, ist dies ein Selbstgänger. Aber als Paar sieht die Realität anders aus. Zumindest bei uns. Unser Kalender ist mit den einzelnen Terminen der Kinder und denen von uns selbst so gefüllt, dass man uns nahezu ein halbes Jahr vorher fragen muss, ob wir mal ein paar Stunden Zeit haben. Und selbst dann gestaltet sich dies aufgrund des fehlenden Babysitters oftmals als schwierig. Spontanität ist für uns daher in der Regel leider ein Fremdwort.

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11.) Mit dem Beginn des Elterndaseins verankern sich natürlich auch Gedanken wie „Ich werde stets frisch und nur biologisch kochen, habe mir bereits 1000 Rezepte bei Chefkoch ausgesucht, die ich selbstverständlich kochen werde, da eine gesunde Ernährung das A&O für die Familie und mich ist“. Stimmt! Zumindest im Grundsatz. Micha und ich achten durchaus darauf, dass unsere Kinder Obst, Gemüse und generell vielseitig und möglichst gesund essen. Aber eine solche Devise lässt sich leider nicht permanent umsetzen. Mit drei Kindern ist der Zeitplan manchmal so eng, dass auch wir auf Pommes, Nudeln oder Tiefkühlpizza zurückgreifen müssen. Eltern, die es trotz Berufstätigkeit bei mehreren Kindern schaffen, immer nur gesund zu kochen, spreche ich an dieser Stelle meinen tiefsten Respekt aus!

12) „Mal eben schnell den Einkauf mit Kind erledigen“. Diese Worte sind ein Widerspruch an sich. Mit einem Kind ist das noch machbar, mit zweien wahrscheinlich auch, bei dreien wird es aber ein anderes Thema. Während Kind 1 Kind 3 dabei hilft, aus dem Einkaufswagen zu klettern, probiert Kind 2 gerade aus, ob eine Packung Mehl intakt bleibt, wenn man sie mit Wucht auf den Boden wirft. Hat man Kind 2 dann schimpfend wieder eingesammelt und sich bei einem der Mitarbeiter für das Chaos in Gang 6 entschuldigt, krabbelt Kind 3 auf die hochgestapelten Weinflaschen zu, während Kind 1 überlegt, ob es in der Lage ist, auf das Regal mit den Chips zu klettern. Ein solcher Einkauf endet in der Regel so, dass Mutter oder Vater sich schlussendlich Taschentücher und Deo kaufen müssen, um die stressbedingten Schweissperlen auf Stirn und Körper zu kompensieren.

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All dies sind nur Auszüge aus dem Alltag mit Kindern. Hierbei sei angemerkt, dass es sich nicht überall so abspielen muss und wird. Dennoch stellen wir in Gesprächen mit anderen Eltern immer wieder eine Menge Parallelen fest. Das Leben mit Kindern ist weder großartig planbar noch hält es sich an Regeln. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer, eine neue Herausforderung.

Inzwischen sind Micha und ich auf regelmäßige Planänderungen und Umstellungen eingestellt. Wir nehmen die Dinge, wie sie kommen, und genießen die verrückte Welt als Familie. Denn wie sagte bereits Astrid Lindgren so schön: „… sei frech und wild und wunderbar!“ Wie Recht sie doch hat! Denn was wäre das für ein langweiliges Leben, wenn unsere Kinder nicht ständig alles auf den Kopf stellen würden? Wo wäre da die Herausforderung, der Spaß, ja sogar der teils sehr frustrierende Stress? Das Leben wäre öde, grau und viel zu ernst.

Vorstellung und Realität müssen folglich nicht zueinander passen. Aber eben diese Kontroverse macht unser Leben so individuell. Und genau das wollen und lieben wir!

So, und nun bin ich mehr als gespannt auf eure Kommentare! Ist jemand von euch erstmalig schwanger und findet sich in obigen Vorstellungen wieder? Oder finden sich hier Elternteile, denen es so oder so ähnlich geht/ging wie uns? Welche Vorstellungen hattet ihr und wurden diese erfüllt oder war in der Praxis das Gegenteil der Fall?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

Alles Liebe,

eure Mari =)