Nun habe ich es tatsächlich schon bis in die 36. SSW geschafft! Ich bin unfassbar dankbar darüber, denn ich weiß, wie wichtig jeder Tag und jede Woche für meinen kleinen Bauchbewohner ist.

Vor einigen Wochen hätte ich den aktuellen Zustand nicht für möglich gehalten. Ich hätte niemals gedacht, dass ich es gänzlich ohne Krankenhausaufenthalt und Wehenhemmung so weit schaffen würde …

Momentan schwelge ich sehr viel in Erinnerungen. Ich denke über die Schwangerschaften mit Lilli und Lotte nach und über die beiden bisherigen Geburten. Ich stöbere in meinen Schwangerschaftstagebüchern oder schaue mir noch mal die Fotos vom positiven Test im Juni 2014 an. Ja, … momentan haben mich die Hormone endgültig gepackt. Ich kann an fast nichts anderes als an unser Krümelchen und die bevorstehende Geburt mehr denken. Und neben der Angst vor dem Kaiserschnitt herrscht in mir natürlich eine unbeschreibliche Vorfreude auf dieses wunderbare Ereignis. Ich kann es wirklich kaum noch erwarten, meinen ersten Sohn zu kuscheln, zu küssen und an mich zu schmiegen. <3

 

Ultraschall-Leinwände

 

Meine Arzttermine haben sich nun noch mal etwas verschoben. Da ich aktuell wieder ziemlich starke Wehen habe und wir mittlerweile gar nicht mehr unterscheiden können, ob es sich dabei um vorzeitige Wehen, Übungswehen oder Senkwehen handelt, wissen wir wirklich nicht, wann es vielleicht plötzlich losgehen könnte. Im Grunde kann es jeden Tag oder jede Nacht so weit sein.

Und nachdem ich neulich wieder eine furchtbare Nacht mit starken Wehen hinter mich gebracht habe, rief ich am nächsten Tag sofort im Krankenhaus an, um mich für die Geburtsbesprechung anzumelden. Hierfür bekam ich nun einen Termin am 15. Januar.

An diesem besagten Tag wird der Kaiserschnitt besprochen. Außerdem gehe ich ganz stark davon aus, dass ich dann auch den genauen Termin für eben diesen bekommen werde. Und ich hoffe sehr, dass ich dann auch noch mal untersucht werde und dass Krümelchen noch mal gemessen wird. Das ist nämlich das letzte Mal in der 29. SSW geschehen. Daher habe ich wirklich keinen blassen Schmimmer, wie groß und schwer der Kleine ungefähr sein könnte.

Meinen regulären Frauenarzttermin habe ich stattdessen auf den 19. Januar geschoben. Die Überweisungen für das Krankenhaus habe ich aber mittlerweile schon zu Hause liegen.

 

Überweisung Kaiserschnitt

 

Ansonsten ist hier eigentlich mittlerweile alles gut vorbereitet. Wir haben alles besorgt, was wir besorgen mussten, alle Vorkehrungen getroffen und auch schon mit der Oma abgeklärt, dass sie während des Kaiserschnitts und die Tage danach auf Lilli und Lotte aufpassen wird. Sobald wir den festen Termin haben, werden wir diesen deshalb auch an sie weitergeben müssen.

Ansonsten behalten wir diesen Termin natürlich für uns. =)

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Vor einigen Tagen erreichte mich dann noch ein tolles Päckchen von der künftigen Patentante. Ihr dritter Sohn ist erst kürzlich aus den niedlichen Sachen herausgewachsen und die Mama hat die Stücke nun an unser Krümelchen weitervererbt. Ich habe mich wahnsinnig gefreut. <3

 

Paket von Verena

Paket von Verena 2

 

Wenn ich durch meine Schwangerschaftstagebücher blättere, ist es schon irgendwie seltsam zu sehen, dass Lilli zu Beginn der 36. SSW bereits auf die Welt kam, genau an 35+0 SSW.

Oh, was erinnere ich mich noch an den überheißen Sommer, die drei Tage Eröffnungswehen, die Spuckerei, die Kreislaufprobleme und die vielen, vielen Schmerzen …

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Während Lottes Schwangerschaft fing ich in der 36. SSW allmählich wieder damit an, mich freier zu bewegen. Ich musste ja die gesamte Schwangerschaft strikt liegen. Zum Ende der 36. SSW setzte ich den Wehenhemmer ab. Ich weiß noch, dass mir damals total wichtig war, die letzten Tage bis zur Geburt noch mal ganz intensiv mit Lilli zu nutzen.

Hach, wie klein Lilli damals noch war … *seufz*

 

Schwangerschaftstagebuch Lilli

Lilli und Lotte sind nach wie vor voller Vorfreude. Lotte noch viel, viel mehr als Lilli. Sie ist völlig vernarrt in unser Krümelchen. Ich glaube, ich bin längst abgeschrieben oder bin in ihren Augen nur noch die „Bruthenne“. =)

Abends wünscht sie Krümelchen eine gute Nacht und gibt dem Bauch ein Küsschen. Aber ich bekomme keines. Und morgens stürzt sie sich wie verrückt auf meinen Bauch, sagt mir aber nicht mal richtig guten Morgen. Sie spricht ganz viel mit ihrem Brüderchen, kuschelt ihn, macht Musik für ihn. Das ist wirklich zuckersüß zu beobachten.

Natürlich ist die Vorfreude aber auch mit jeder Menge Fragen und Neugierde gepaart. Deshalb sind bei uns momentan zwei Bücher ganz besonders hoch im Kurs. Einmal das Buch „Woher die kleinen Kinder kommen“ aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe und zum anderen „Wir sind jetzt vier!“ (… wobei wir in unserem Falle ja bald fünf sind, aber das spielt natürlich keine Rolle.).

 

Babybücher

 

Lilli und Lotte lieben diese beiden Bücher momentan. Vor allem das erste.

Ständig möchten die beiden darin blättern. Und dann muss ich wieder und wieder erklären, wie so ein Baby überhaupt entsteht und wie es heranwächst und wie es auf die Welt kommen kann. Lilli findet das besonders faszinierend und kennt den „Ablauf“ mittlerweile schon ziemlich gut. Mit dem Klapperstorch braucht man ihr mittlerweile garantiert nicht mehr kommen. *lach*

Nein, im Ernst: Die Bücher sind wirklich klasse. Daher möchte ich sie an dieser Stelle wirklich noch mal allen werdenden Mamas, die bereits ein Geschwisterkind zu Hause haben, weiterempfehlen. Auch wenn ich das schon öfter getan habe. Aktuell sind die Bücher einfach mehr als passend.

Aber ich finde die Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher eh total klasse. Unsere Sammlung wächst daher jedes Jahr ein bisschen weiter. =)

 

Babybuch 2

Babybuch

 

Ansonsten packen mich momentan vor allem nächtliche Wehenattacken. Aber nach allem, was man darüber liest und hört, scheint das bei vielen Frauen gar nicht so selten zum Ende der Schwangerschaft hin vorzukommen. Meine Frauenärztin hat das zumindest bestätigt, als ich neulich die Überweisung für das Krankenhaus bei ihr abholte.

Ich wache dann nachts plötzlich mit starken Schmerzen auf und denke wirklich, es geht nun los. Dann stehe ich auf, schnappe mir mein Handy und beginne die Wehenabstände zu zählen. Die Wehen sind dann so stark, dass ich sie schon richtig veratmen muss. Die tun wirklich höllisch weh. Nach einer Weile werden die Abstände dann aber wieder größer statt kleiner. Und dann weiß ich, dass es sich doch wieder nur um einen Fehlalarm gehandelt hat.

Senkwehen schließe ich eigentlich aus, denn mein Bauch sitzt noch wahnsinnig hoch. Er drückt unter der Brust, am Magen, an den Rippen. Er sitzt so hoch, dass ich kaum Luft bekomme, wenn ich aufrecht sitze. Und ich habe fieses Sodbrennen. Daher fühlt es sich nicht gerade so an, als ob sich der Bauch gesenkt hätte.

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Ansonsten möchte ich euch heute gern ein bisschen was über den Namen verraten. Ihr seid sicher wahnsinnig neugierig, oder? Natürlich gebe ich den Namen noch nicht preis, möchte euch aber gern erzählen, welche Namen u.a. auf unserer Liste standen, es dann am Ende aber doch nicht wurden.

Es fiel uns ja damals wahnsinnig schwer, einen Jungennamen zu finden. Wir durchwälzten Bücher, Fernsehzeitungen, wir starrten auf den Abspann von Filmen, durchforsteten Foren u.v.m. Wir suchten wirklich überall nach Inspirationen. Aber DER eine Name war nirgends dabei. Mädchennamen hätten wir viele gefunden.

Dennoch wuchs unsere Liste mit möglichen Jungsnamen ein wenig an. Zu jenem Zeitpunkt bin ich aber fest davon ausgegangen, dass wir keinen (für uns) perfekten Namen finden würde. Irgendwie passte nichts so hundertprozentig.

Auf der Liste standen zum Beispiel die Namen: Lennard, Jonas, Levi/n, Felix, Julian, Max(imilian) und Lasse.

Geworden ist es aber keiner dieser Namen. So viel sei also schon mal verraten. =)

Unser Name ist viel schlichter und einfacher und total unspektakulär. Und eigentlich reiht er sich auch gar nicht so richtig bei Lilli bzw. Lillian oder Lotte bzw. Charlotte ein. Aber er passt trotzdem total perfekt und ist tatsächlich DER Name. Der perfekte Name, mit dem wir nun überglücklich sind. <3

 

Babynamen

 

Ansonsten empfinde ich den Alltag mittlerweile als recht beschwerlich. Wenn man alle 5-10 Minuten einen steinharten Bauch bekommt, ist fast jede Bewegung unangenehm. Und dann diese schmerzvollen Wehen nachts. Ganz abgesehen von dem Schlafmangel, von dem ich ja bereits erzählte. Und das Sodbrennen und das Drücken bis oben in den Magen. Und die kräftigen Tritte und Hiebe von Krümelchen, die mich nicht selten richtig zusammenzucken lassen …

Aber genug gejammert. Eigentlich bin ich ja zufrieden und sehr glücklich. Ich bin einfach nur ziemlich erschöpft und so „kopf-träge“.

Wisst ihr, was ich meine?

Vielleicht schaffen Micha, Lilli, Lotte und ich es ja trotzdem die Tage noch mal, meinen Babybauch zu bemalen oder gar einen Gipsabdruck zu machen. Letzteres stelle ich mir allerdings wegen der vielen Wehen nicht ganz so angenehm vor. Aber mal schauen. =)

 

Babybauch 34+5 SSW

 

Ansonsten gibt es noch zu erzählen, dass die Ischiasschmerzen etwas besser geworden sind. Sie sind immer noch da, aber nicht mehr so massiv wie noch vor 1,5-2 Wochen. Meine Gewichtszunahme beträgt mittlerweile 12kg.

Mehr gibt es aktuell eigentlich nicht zu berichten. =)

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Wer von euch hatte denn auch (starke) Senk- und/oder Übungswehen? Vielleicht sogar nachts, genauso wie ich? Wie haben sich diese Art Wehen bei euch angefühlt? Ward ihr vielleicht sogar mal mit Fehlalarm im Krankenhaus?

Ich bin gespannt und wünsche euch einen wunderschönen Samstag,

eure Mari =)