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Wie ich bereits im Blogartikel „Kind, Kinder, Wäscheberg“ schrieb, vergeht bei uns kaum ein Tag, an dem unsere Waschmaschine nicht läuft. Irgendetwas gibt es immer zu waschen! Mal ist das matschige Regenkleidung, mal Bettwäsche, mal ein Berg Handtücher, mal Jacken, mal Decken – und mittendrin die ganz normale Alltagswäsche.

So gesehen lässt sich der Kampf gegen den Wäscheberg nur schwer gewinnen. Dennoch gibt es ein paar Tipps und Tricks, die einen diesen Kampf und die dazugehörige Organisation der Wäsche vereinfachen können. Denn Zeit sparen wollen wir doch alle, oder?

Aus diesem Grund habe ich 8 Tipps für euch, mit denen ihr beim Waschen Zeit sparen könnt!

Doch zunächst möchte ich euch den wertvollen Tipp geben, immer ausreichend Fleckenentferner und Farb- und Schmutzfänger-Tücher im Haus zu haben. Gallseife gehört bei uns genauso zum festen Waschinventar wie diverse Fleckenteufel und die Farb- und Schmutzfänger-Tücher von Dr. Beckmann. Kennengelernt habe ich diese Tücher, als Micha und ich noch in Kiel wohnten, kinderlos waren und Michas Mutter uns eines Tages einen Schwung dieser Tücher mitbrachte. Es gibt sie übrigens als Einweg- und Mehrwegvariante.

Als ich sie das erste Mal benutzt habe, war ich schlichtweg fassungslos, wie viel Farbe sie tatsächlich auffangen, obwohl man meint, dass „alte“ Kleidung nicht mehr abfärben dürfte. Seither gebe ich die Tücher zu vielen Waschladungen dazu, vor allem dann, wenn ich neue Kleidung oder farblich sehr intensive Kleidung mitwasche. Nützlich sind die Tücher auch bei bunter Wäsche, beispielsweise einem blau-weiß gestreiften Shirt oder einem rot-gelb getupften Kleid. Eben immer dann, wenn zwei oder mehrere kräftige Farben im Spiel sind.

Neue Wäsche wasche ich zunächst gänzlich allein, gebe dann aber bei den darauffolgenden Waschladungen ein Farb- und Schmutzfänger-Tuch dazu, das die überschüssige Farbe auffängt und fixiert.

Die Anwendung ist ganz einfach:

Das Tuch – ganz gleich ob Einwegtuch oder Mehrwegtuch – wird ganz normal mit in die Wäschetrommel gegeben. Anschließend kann ganz normal gewaschen werden. Nach dem Waschen lässt sich dann anhand des verfärbten Tuchs erkennen, wie viele überschüssige Farbstoffmoleküle es aufgefangen und fixiert hat.

Im Folgenden noch drei Videos mit hilfreichen Informationen über die Farb- und Schmutzfänger-Tücher:

8 Tipps im Kampf gegen den Wäscheberg

1.) Das Zeitsparen fängt schon vor der ersten Wäsche an. Deswegen achte ich beim Kauf von (Kinder-)Kleidung darauf, dass diese möglichst pflegeleicht und bestenfalls trocknergeeignet ist. Denn Kleidungsstücke, die einer besonderen Pflege bedürfen und dadurch separat gewaschen werden müssen, rauben einem zusätzliche Zeit.

2.) Damit ich Flecken schnellst- und bestmöglich behandeln kann, habe ich immer Gallseife und Fleckenteufel im Haus. Damit behandle ich entstandene Flecken sofort. Das spart Zeit, denn je länger ein Fleck in der Kleidung festhängt, umso schwieriger lässt er sich entfernen.

3.) Neue Kleidung wasche ich stets einmal vor, um Farbunfälle zu vermeiden.

4.) Es macht Sinn, Wäsche getrennt zu sammeln, indem ihr sie farblich getrennt in verschiedene Wäschekörbe sortiert. Habt ihr von einer Farbe genug Wäsche zusammen, könnt ihr die Sachen sofort waschen.

5.) Kleidung im Trockner zu trocknen, spart Zeit, denn das Aufhängen und Abnehmen von Wäsche kostet viel Zeit. Jene Sachen, die nicht für den Trockner geeignet sind, schlage ich kräftig aus und hänge sie ordentlich auf, sodass Falten von Anfang an vermieden werden. Nach dem Trocknen lege ich sie dann ordentlich zusammen und spare mir dadurch die Zeit fürs Bügeln. Das funktioniert natürlich nicht mit allen Kleidungsstücken, aber mit den allermeisten.

6.) Solltet ihr genug Platz in euren vier Wänden haben, ist es eine tolle Möglichkeit, für jedes Familienmitglied einen eigenen kleinen Wäschekorb im Waschraum stehen zu haben. Auf diese Weise könnt ihr die getrocknete Kleidung nach dem Zusammenlegen direkt in den entsprechenden Korb legen und diesen anschließend in das dazugehörige (Kinder-)Zimmer stellen. Dadurch muss die Wäsche kein weiteres Mal sortiert werden.

7.) Sofern ihr die Möglichkeit habt, eine Wäschespinne aufzustellen, kann diese vor allem bei mehreren Waschladungen hintereinander sehr nützlich sein. Denn an einer Wäschespinne hat jede Menge Kleidung Platz. Wir haben eine überdachte Wäschespinne, an der die Wäsche sogar bei (leichtem) Regen hängen bleiben kann.

8.) Ein weiterer wertvoller Tipp ist es, das Waschen und Zusammenlegen von getrockneter Wäsche nicht aufzuschieben, sondern sofort zu erledigen. Denn je länger man wartet, umso höher wächst der Wäscheberg und gibt einem dann irgendwann das Gefühl, nicht mehr gegen an zu kommen.

Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen zu diesem Thema!

Wie oft wascht ihr? Habt ihr weitere Tipps im Kampf gegen den Wäscheberg und/oder um Zeit beim Waschen, Bügeln und Trocknen zu sparen? Wie schützt ihr eure Wäsche vor Verfärbungen? Worauf achtet ihr beim Waschen ganz besonders?

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf eure Kommentare!

Alles Liebe,

eure Mari =)