Der Winter naht und es wird von Tag zu Tag kälter. Im Winter kann man für überwinternde Tiere viel Gutes tun. Zum Beispiel kleinen Vögelchen helfen, indem man sie mit zusätzlichem Futter versorgt.

Und auch wenn es bezüglich dieses Themas – so wie bei vielen anderen Themen auch – zwei verschiedene Expertenmeinungen gibt, empfinde ich es als moralische Pflicht, den wilden Vögeln beim Überleben zu helfen. Immerhin haben wir Menschen die Natur und Heimat der Vögel (und vieler anderer Tiere) so sehr verändert, dass sie nicht mehr genug Futter finden. Darum gehört das Füttern der Vögel für uns ganz fest zum Winter dazu.

Da wir allerdings auf fertige Meisenknödel verzichten möchten, machen wir das Vogelfutter lieber selbst. Denn dadurch hat man bessere Kontrolle über die Haltbarkeit, die Inhaltsstoffe und kann sich außerdem ganz kreativ ausleben. Das Ganze bringt nämlich eine Menge Spaß und man kann richtige „Vogelplätzchen“ machen. Die sehen später, wenn sie an den Bäumen hängen, sogar richtig schick aus.

 

Vogelplaetzchen (2)

 

Man braucht:

  • verschiedene Förmchen
  • ggf. Alufolie
  • Schnur
  • Vogelfutter
  • Kokosfett
  • Trinkhalme

 

Vogelplaetzchen

 

Am besten funktioniert das Ganze mit Silikonförmchen. Denn bei normalen Ausstechförmchen muss man erst noch einen Boden mit Alufolie basteln. Bei den Silikonförmchen erübrigt sich das. Außerdem lassen sich die Vogelplätzchen wesentlich einfacher aus den Silikonförmchen lösen als aus anderen Formen.

 

Vogelplaetzchen (3)

Vogelfutter selber machen (2)

Vogerlfutter selber machen

 

Die Körner bekommt man eigentlich in fast jedem Supermarkt.

Natürlich kann man auch selbst eine individuelle Mischung aus geeigneten Körnern und Nüssen zusammenstellen.

 

Vogelplaetzchen (4)

Vogelfutter selber machen

 

Das Kokosfett kommt in einen großen Topf und wird geschmolzen. Anschließend gibt man das Vogelfutter dazu.

Fett und Futter sollten dabei in einem Verhältnis von 1:1 stehen.

 

Vogelfutter selber machen (3)

 

Ist alles gut miteinander vermengt, füllt man die Masse in die gewünschten Förmchen. Das geht am besten mit einer Kelle, weil man auf diese Weise eine gute Mischung aller Körner aus dem Topf schöpfen kann. Denn einige schwimmen oben, andere sickern auf den Topfboden. Würde man den Topinhalt schütten, würden sich das Futter deshalb nicht so gut vermischen.

 

Vogelfutter selber machen (4)

 

Nach dem Befüllen steckt man in jedes Förmchen ein Stück Trinkhalm.

Dieser wird nach dem Festwerden der Vogelplätzchen entfernt. Dadurch entsteht ein kleines Loch, durch das man später die Schnur zum Aufhängen fädeln kann.

 

Vogelfutter selber machen (5)

Vogelfutter selber machen (6)

 

Da die Vogelplätzchen eine sehr fettige Angelegenheit sind, empfehle ich, sie vor dem Lösen aus den Förmchen für 30-60 Minuten in den Gefrierschrank zu stellen. Danach sind sie zwar immer noch fettig, aber nicht mehr ganz so weich und schmierig.

 

Vogelplaetzchen (7)

 

Das war’s auch schon. Damit sind die selbst gemachten Vogelplätzchen fertig und können (im Winter) an den Bäumen verteilt werden.

Am besten friert man die fertigen Plätzchen ein, damit sie lange halten. Bei Bedarf kann man dann immer eines neues herausholen und aufhängen. =)

 

Vogelplaetzchen (6)

Vogelplaetzchen (5)

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

Alles Liebe,

eure Mari =)