Ich habe lange überlegt, wie ich unseren Familienurlaub auf den Seychellen am besten verblogge. Es fiel mir wahnsinnig schwer, die vielen Eindrücke, Erlebnisse, Erfahrungen und Bilder zu sortieren. Aus genau diesem Grund sind es insgesamt vier ausführliche Artikel geworden. Im ersten Artikel erzähle ich euch von unserem Hin- und Rückflug und der An- und Abreise im Allgemeinen, im zweiten und dritten Artikel von unseren Ausflügen auf den Seychellen und im letzten beantworte ich die von euch am häufigsten gestellten Fragen.

Im Folgenden alle Blogartikel über unseren Familienurlaub auf den Seychellen im Überblick:

Außerdem ein Reisetagebuch in Form von 6 Reise-Vlogs:

Statt einer Art Reisetagebuch habe ich mich dafür entschieden, euch einfach systematisch von den verschiedenen Stränden, Inseln, Orten und Ausflügen zu erzählen. Ich denke, so ist das Ganze am übersichtlichsten, weil wir viele Orte auch öfter besucht haben. Würde ich nun herunterschreiben, was wir Tag für Tag unternommen haben, würde sich vermutlich vieles wiederholen.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen, während ich in Erinnerungen schwelge!

Die Strände auf den Seychellen

Auf den Seychellen ist ein Strand schöner als der nächste. Und dabei haben wir längst(!) nicht alle gesehen. Gleichzeitig gleicht kein Strand dem nächsten, keine Bucht der nächsten und keine Insel der nächsten. Überall warten neue Eindrücke auf euch! Überall werdet ihr von einer neuen und unverwechselbaren Atmosphäre umhüllt!

Und lasst euch nicht irritieren, weil es während unseres Urlaubs an 3-4 Tagen bewölkt war. Es war trotzdem warm. Sehr warm sogar. Und das Wetter lud trotzdem zum Baden ein. Und selbst der eine oder andere warme Sommerregen war eine schöne Erfahrung!

Die Strände auf den Seychellen sind einsam. Manche mehr, manche weniger. Es kommt ganz darauf an, ob sie in der Nähe von Hotels oder abseits liegen. Doch voll oder „überfüllt“ gibt es dort nicht. Zumindest haben wir keinen Strand gefunden, an dem viele Menschen waren. Und wir haben viele Strände besucht.

Zwischen Granitfelsen und unter Kokosnusspalmen, zwischen ganz viel Grün und türkisfarbenem Meer … dort spürt man das Paradies. Vom ersten Augenblick an!

Unser Ferienappartement auf den Seychellen

Gebucht haben wir den gesamten Urlaub inklusive Unterkunft, Flügen und Mietwagen über ein Kieler Reisebüro. Einfach aus dem Grund, dass wir es selbst als zu schwierig empfanden, alles passend zueinander herauszusuchen. Zudem waren die meisten Unterkünfte schon ausgebucht. Außerdem konnten wir uns auf diese Weise gut beraten lassen – in vielerlei Hinsichten. Ich würde das nächstes Mal ganz genauso machen.

Unser Ferienappartement lag strandnah in Beau Vallon. Daher war der Strand auch zu Fuß mit Kindern gut erreichbar. Allerdings fanden wir all die anderen Strände auf der Insel Mahé so viel schöner, dass wir den Strand in Beau Vallon nur zweimal kurz zum Sonnenuntergang und zweimal etwas länger tagsüber an verschiedenen Strandabschnitten besuchten.

Auf unsere Unterkunft im Detail gehe ich im letzten Post unserer kleinen Seychellen-Reihe ausführlicher ein. =)

Strände auf Mahé: Anse Baleine

Bevor ich loslege, möchte ich noch einmal niederschreiben – für alle, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben – dass wir uns für die Hauptinsel Mahé als Urlaubsinsel entschieden hatten. Das hatte mehrere Gründe: Zum einen den, dass wir dort wunderbar mit dem Mietwagen unterwegs sein konnten, zum anderen, weil es dort alles gab, was ich unbedingt in unserer Nähe wissen wollte. Damit meine ich nicht nur Supermärkte, sondern auch Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken. Alles für den Notfall sozusagen. Und damit fühlten wir uns einfach sicherer.

Nun aber zum erste Strand, dem Anse Baleine. Diese Mini-Bucht haben wir zufällig entdeckt, als wir mit dem Auto an ihr vorbeigefahren sind. Kurz vor der Flut. Denn bei Flut verschwindet die Bucht gänzlich. Im Folgenden seht ihr ein Familienbild von uns und eines von uns im Wasser planschend. Den Ausschnitt auf dem Familienbild einmal gespiegelt und das Wasserbild im Gesamten genommen – und schon habt ihr die Gesamtgröße dieser kleinen idyllischen Traumbucht.

Strände auf Mahé: Anse Machabée

Am Anse Machabée waren wir zweimal. Einmal am ersten vollen Tag unseres Urlaubs, einmal an einem der letzten Tage. Der Strand Anse Machabée ist wunderschön! Und ebenfalls einsam. Am ersten Tag waren ein paar Einheimische dort, am anderen Tag war niemand außer uns dort. Der Strand ist wunderschön, die Felsenkulisse atemberaubend!

Beim Planschen muss allerdings aufgepasst werden! Zum einen wegen der hohen Wellen (zumindest waren die Wellen im August sehr hoch), zum anderen wegen der vielen kleinen Felsen und Steine im Wasser. Aber dem Planschen und Spielen am Ufer ist nichts entgegenzusetzen. =)

Übrigens wirken die Strände bei Flut völlig anders als bei Ebbe. Sofern sie bei Flut überhaupt noch da sind. Viele Buchten und Strände verschwinden bei Flut nahezu gänzlich.

Deswegen macht es auf jeden Fall Sinn, sich während des Urlaubs am Gezeiten-Kalender zu orientieren. =)

Geht man vom Hauptstrandabschnitt des Anse Machabées etwas weiter nach links, gelangt man an einen wunderschönen Platz zwischen riesigen Felsen.

Dort ist es wirklich wunderschön! Und Kokosnüsse gibt es dort reichlich!

Am Anse Machabée haben wir auch die meisten Einsiedlerkrebse und Krebse entdeckt. Sie liefen überall herum! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schnell die sind!

Der Anse Machabée ist ein wunderschöner Strand und – meiner Meinung nach – ein echter Geheimtipp, falls ihr es einsam und paradiesisch mögt. =)

Eden Island

Ihr merkt vielleicht schon, wie essentiell ein Mietwagen ist, wenn man Mahé von Nord bis Süd und von Ost bis West erkunden möchte. Wirklich wichtig! Dennoch sind die schmalen Staßen, der Linksverkehr und die vielen Menschen auf den Straßen sowie die scharfen Kurven und steilen Abgründe eher gewöhnungsbedürftig. Ich empfehle euch daher, langsam und vorsichtig zu fahren und euch ebenso langsam an den Linksverkehr heranzutasten.

Mit dem Mietwagen ging es für uns auch mehrmals Richtung Eden Island. Dort gibt es Luxusvillen, Luxushotels und einen Hafen voller Yachten. Allein das ist einen Anblick wert. Doch unabhängig davon gibt es dort viele Restaurants und Cafés, in denen man sehr gut essen kann. Vor allem mit Kindern. Es gibt dort auch das Eden Aquarium, etliche Läden und Geschäfte und einen SPAR-Supermarkt, in dem man sehr gut einkaufen kann.

Wir waren oft zum Essen und Einkaufen dort.

La Fontaine Restaurant – Beau Vallon

Eine Alternative, die wir allerdings erst etwas später entdeckten, war das „La Fontaine“-Restaurant in Beau Vallon, das gerade mal fünf Autominuten von unserem Appartement entfernt lag.

Dort gab es alles, was das (Kinder-)Herz begehrt: Pizza, Nudeln, Pommes, Eis und Kuchen. Die Preise waren für die Seychellen absolut in Ordnung. In Eden Island ist es etwas teurer, im La Fontaine-Restaurant haben wir zu fünft mit Hauptspeisen, Getränken und Nachtisch umgerechnet immer um die 80€ bezahlt, haben uns allerdingts auch Gerichte geteilt, weil es sonst schlichtweg zu viel war.

Und das Essen war wirklich sehr gut!

Der schönste Moment in diesem Restaurant war unser letzter Abend dort und damit unser letztes gemeinsames Essen am Tag der Abreise, bei Sonnenuntergang.

Ausflug nach Moyenne Island

Rund um Mahé gibt es viele kleine Inseln, teilweise im Privatbesitz, teilweise Naturschutzgebiete, die förmlich dazu einladen, einmal gesichtet zu werden.

Darum unternahmen wir insgesamt zwei Ausflüge zu zwei der Inseln. Einmal ging es nach Cerf Island (davon erzähle ich euch im nächsten Teil) und einmal nach Moyenne Island.

Die Bootsfahrt dorthin kann man privat oder in einer kleinen Gruppe machen. Günstig ist das Ganze nicht, aber dafür absolut lohnenswert!  Allein die Bootsfahrt hin und zurück, mitten durch das Meer und die Riffe und um einen herum die vielen grünen Inseln, ist es wert! Dann der Zwischenstopp zum Füttern der Fische! Und der Glasboden im Boot, durch den man die Vielwalt der Unterwasserwelt in Ruhe bestaunen kann! Und nicht zuletzt der Inseln wegen, die man auf diese Weise besuchen und kennenlernen kann.

Also, falls ihr so eine Bootstour plant, nehmt euch Brot für die Fische mit! Ihr werdet es nicht bereuen! =)

Als wir auf Moyenne Island ankamen, halfen uns die beiden Guides beim Tragen und erklärten uns die Insel ein wenig. Wir wateten durchs Wasser und genossen diese unglaubliche Leichtigkeit, von der wir augenblicklich umhüllt wurden.

Auf Moyenne Island gibt es auch ein paar Landschildkröten, die man besuchen und füttern darf.

Der Strand selbst war besser besucht als die meisten Strände auf Mahé, dafür aber auch unfassbar schön, denn die Aussicht von dort aus ist eine ganz andere.

Zudem war dies der muschelreichste Strand, den wir während unseres ganzen Urlaubs gesehen hatten. Und es gab keine Wellen und keine Strömung. Daher war es ein Paradies für Lilli, Lotte und Tom.

Solltet ihr einen Ausflug nach Moyenne Island planen, plant ihn früh morgens, denn um 4 Uhr nachmittags muss die Insel spätestens verlassen werden.

Anse Major Trail

Als ich im Urlaub nach weiteren schönen Stränden recherchiert hatte, stolperte ich über den Anse Major. Der Weg dorthin sei allerdings ziemlich beschwerlich, las ich.

„Ach, was!“, dachte ich mir, „Wir sind auch schon zum Roque Nublo rauf mit drei kleinen Kindern.“

Allerdings hatte ich den Weg tatsächlich unterschätzt und/oder uns überschätzt. Noch nie zuvor bin ich so einen beschwerlichen bzw. gefährlichen Weg gelaufen! Ich hatte teilweise richtig Panik und wollte zwischendurch wirklich zurück, wusste aber, dass es zurück auch nicht besser ist, als weiter vorwärts zu marschieren.

Lilli und Lotte haben das echt grandios gemeistert, da bin ich immer noch ganz baff. Zudem war es natürlich sehr, sehr heiß und wir hatten außerdem Gepäck dabei. Die Bilder können kaum ausdrücken, wie der Weg wirklich war. Ihr müsst dabei stets bedenken, dass es rechts sehr, sehr steil bergab ging. Ich hoffe, man kann es in den Vlogs besser sehen. Es war einfach nur steinig, felsig, hoch, steil und gefährlich. Ich würde den Weg niemals wieder mit Kindern gehen! Allein völlig in Ordnung, aber nicht mit Kindern.

Strände auf Mahé: Anse Major

Der Preis für diesen abenteuerlichen Weg war der Anse Major. Und der war es wirklich wert, denn es war wunderschön dort!

Ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Wirklich!

Anse Major Taxi-Boat

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie dankbar ich war, als ich mitbekam, dass die meisten anderen Besucher mit dem Boot gekommen waren und von diesem auch wieder abgeholt wurden. Und wie erleichtert ich war, dieses eine Schild am Baum (s.u.) hängen zu sehen, das mir binnen Sekunden die panische Angst nahm, diesen gruseligen Weg zu fünft zurückklettern zu müssen.

Gesagt, getan: Zurück ging es mit dem Taxi-Boat. Da unser Auto jedoch ganz wonaders stand, als wo das Taxi-Boat halten konnte, ließ der Guide Micha an einer Mini-Bucht raus, sodass er unseren Wagen allein holen konnte. Lilli, Lotte, Tom und mich setzte er dann in Beau Vallon ab. Und dort warteten wir schließlich auch auf Micha.

Die Fahrt mit dem Boot war allein der Kulisse wegen lohnenswert. Und wesentlich entspannter!

Und alles an Insel, Felsen und Dschungel, was man vom Boot aus gesehen hat und was ihr nun auf den Bildern seht, war der Bereich, durch den der Anse Major Trail geführt hat.

Ich denke, das spricht für sich, oder? 😀

Botanischer Garten: Seychelles National Botanical Gardens – Victoria

Wenn ihr irgendwann mal auf Mahé sein solltet, empfehle ich euch definitiv einen Besuch des Botanischen Gartens. Es ist wirklich wunderschön dort! Aber vergesst euer Mückenschutz-Spray nicht! Diese Empfehlung gilt aber generell dafür, wenn ihr im Landesinneren, vor allem im „Dschungel“, unterwegs seid. Und natürlich für feuchte Tage und die Abende.

Der Botanische Garten kostet kaum Eintritt, ist aber absolut sehenswert. Nicht nur, weil ihr dort eine wahnsinnige Pflanzenvielfalt geboten bekommt, sondern auch, weil es einfach schön ist, dort hindurch zu spazieren.

Außerdem gibt es dort unglaublich viele Flughunde!

Seht ihr, wie sie alle in den Bäumen hängen?

Wir waren einen ganzen Nachmittag dort und wollten eigentlich noch ein zweites Mal dorthin, haben es aber zeitlich leider nicht mehr geschafft.

Im Botanischen Garten steht auch eine Coco de Mer-Kokosnusspalme. Die Coco de Mer ist ein Wahrzeichen der Seychellen. Es handelt sich dabei um eine riesige Kokosnuss der weiblichen Seychellenpalme. Es gibt sie nur auf den Seychellen. Im Botanischen Garten erfahrt ihr mehr über die weibliche und die männlichen Seychellenpalme und könnt sie euch live anschauen.

Außerdem leben im Botanischen Garten einige riesige Landschildkröten.

Das fanden Lilli, Lotte und Tom natürlich grandios!

Gegen etwas Geld bekommt man ein paar grüne Blätter und darf die Giganten füttern.

Die frei lebenden Landschildkröten auf Curieuse Island (dazu im nächsten Teil mehr) waren uns allerdings wesentlich lieber.

Supermärkte und Souvenirläden auf Mahé

Worum ihr euch auf Mahé keine Sorgen machen müsst, sind Supermärkte und Souvenir-Läden. Denn davon gibt es wirklich reichlich! Unser liebster Souvenir-Laden war der in Beau Vallon. Dort haben wir ein paar Andenken gekauft sowie zu Beginn des Urlaubs etwas Sandspielzeug und zwei Badetiere.

Kleine Supermärkte finden sich an jeder Ecke. Dort bekommt ihr aber wirklich nur eine kleine Auswahl an Dingen und Lebensmitteln. Groß einkaufen ist da schon ein anderes Thema. Wenn ihr auf die Seychellen reist, müsst ihr euch diesbezüglich ohnehin von zwei Gedanken verabschieden: 1. Es gibt dort kaum Lebensmittel, die euch an zu Hause erinnern. 2. Die Lebensmittel, die es gibt, sind ziemlich hochpreisig. Vor allem die, die ihr von zu Hause kennt. Da kostet eine Packung Waffeln umgerechnet schon mal 10€ oder eine Packung Aufschnitt umgerechnet 18€.

Gesehen haben wir viele Supermärkte, auch den als günstig angepriesenen Hypermarket. Doch teuer war es überall. Am besten kamen wir mit dem SPAR-Markt im Eden Plaza (s.o.) zurecht. Auch, was die Auswahl an Lebensmitteln und frischem Obst und Gemüse anging.

Unser Pool am Ferienhaus

Auf den Seychellen ist man natürlich am liebsten am Strand. Wir haben uns meist 1-2 verschiedene Strände täglich angeschaut. Doch schön ist es auch, wenn man einen Pool am Haus hat. Bei uns gehörte der Pool zur gesamten Anlage, wurde aber trotzdem kaum bis nie besucht, sodass wir ihn oft für uns allein hatten.

Abends war er dann beleuchtet. Es wurde dann richtig gemütlich, wenn wir unseren Tag dort haben ausklingen lassen. Und das war zwangsläufig zwischen 18-19 Uhr, denn die Sonne ging täglich zwischen 18-18:30 Uhr unter. Daher sollte man auf den Seychellen morgens zeitig aufstehen, um möglichst viel von dem sonst recht kurzen Tag zu haben.

Tagesausflug nach La Digue und Praslin

An einem Sonntag, … leider ein recht bewölkter und zum Abend hin regnerischer Tag, machten wir einen selbst organisierten Ausflug nach La Digue und Praslin. Dafür hatten wir ein paar Tage zuvor alle notwendigen Fähren gebucht. Die Überfahrt dauerte etwa 1,5 Stunden. Und die Überfahrt war rau. Es musste sich fast jeder an Bord übergeben, einige von uns fünfen eingeschlossen.

Das ist schon wirklich heftig und das sollte man wissen, bevor man rüberfährt. Natürlich weiß ich nicht, ob das immer so ist oder der August dafür einfach ein unangenehmer Monat ist.

***

Als wir auf der Insel La Digue ankamen, waren wir sofort überwältigt!

Dort fahren übrigens keine privaten Autos, Taxis gibt es aber schon. Alternativ kann man sich Fahrräder für die ganze Familie ausleihen. Wir haben uns vom Hafen aus ein Taxi genommen, das uns dann an den Petite Anse brachte.

La Digue hat unsere fünf Herzen im Sturm erobert. Wir wollten allesamt nicht mehr von der Insel runter. Die Strände sind dort noch schöner, noch paradiesischer und noch weißer!

Es ist so unfassbar schön dort, dass es einem förmlich die Sprache verschlägt!

Am liebsten hätten wir die ganze Insel erkundet, doch bei den Tagestouren – ganz gleich ob selbst organisiert oder nicht – muss man wissen, dass man wirklich wenig Zeit auf den verschiedenen Inseln hat. Denn die Fahrzeit der Fähre – hin und zurück – sowie die Überfahrt von Insel zu Insel und die Fahrten mit dem Taxi müssen bedacht werden. Zudem fährt die letzte Fähre nicht allzu spät, sodass uns leider auf La Digue und Praslin jeweils nur 1,5-2 Stunden Aufenthalt blieben.

Wenn ihr die Inseln länger sehen wollt, müsst ihr dort übernachten. Das würde ich euch auf jeden Fall empfehlen!

Wir haben nur zwei Strände auf La Digue gesehen, aber sie haben gereicht, um eine wahrhaftige Magie in uns auszulösen und uns zu fesseln.

La Digue, du bist traumhaft schön!

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, La Digue eines Tages noch einmal ausgiebiger zu erkunden! =)

Die Insel Praslin

Auf Praslin hatten wir ähnlich wenig Zeit und Aufenthalt wie auf La Digue. Wir ließen uns von einem Taxi an einen hübschen und belebten Strand bringen, kauften uns dort etwas frisches Obst am Straßenstand und genossen dann unsere rare Zeit auf der Insel Praslin.

Schön war es dort auch. Richtig schön! Allerdings schüttete es auch alle zehn Minuten. Und das wiederum ließ die Mücken aus ihren Verstecken kriechen und uns attackieren. 😀

Aber ganz davon ab und wenn man einfach ins Wasser flüchtete, war es schön! =)

Und wie wohl Tom sich gefühlt hat (… bevor ihn ein heftiger Regenschauer weckte), brauche ich gar nicht weiter erläutern, oder? <3

Auch Praslin würde ich gern ein weiteres Mal sehen. Irgendwann. Eines Tages. =)

Strände auf Mahé: Tusculum Beach bei Sonnenuntergang

Der Tusculum Beach war unser Lieblingsstrand auf Mahé. Wir haben diesen Strand am häufigsten besucht. Mal vormittags, mal nachmittags, meist zum Sonnenuntergang.

Schaut euch nur diese Farben an, die sich wie gemalt durch die unfassbar schöne Kulisse ziehen:

Die Sonnenuntergänge auf den Seychellen sind die schönsten, die ich je in meinem Leben erlebt habe!

Strände auf Mahé: Tusculum Beach bei Tag

Der Tusculum Beach war der erste Strand, den wir während unseres Urlaubs besucht haben, und der letzte. Von diesem Strandabschnitt mussten wir uns nahezu emotional verabschieden, denn wir hatten viele schöne Momente dort erlebt. Unvergessliche Momente. Wir hatten liebe Menschen kennengelernt, unzählige Kokosnüsse geknackt, Sandburgen gebaut und in den Wellen getobt.

Der Tusculum Beach war für uns der Inbegriff des Paradieses.

Der Strand ist so idyllisch … unter Palmen, zwischen Felsen und mit wunderschöner Aussicht! Ständig fallen frische Kokosnüsse von den Palmen, die man dann selbst öffnen und knacken kann.

Eine Kokosnuss hat sogar ein Gesicht von Lilli, Lotte und Tom verpasst bekommen. Und einen Namen. Die hat mich dann etwas an „Wilson“ aus dem Film „Cast Away“ erinnert.

Achtung: Legt euch nie unter eine Kokosnusspalme und lasst eure Kinder auch nicht direkt darunter spielen. Herunterfallende Kokosnüsse haben eine immense Wucht, vergleichbar mit dem Schlag eines Baseballschlägers. Das kann mitunter schwer verletzt oder gar tödlich enden!

Ach, geliebter Tusculum Beach, du wirst uns ein Leben lang in Erinnerung bleiben!

Im Folgenden noch ein paar Eindrücke von diesem Strand – mal bei Ebbe, mal bei Flut.

DAS ist für mich das Paradies!

Ich denke, die Bilder und meine Worte sprechen für sich, aber  ich muss trotzdem noch einmal betonen, wie sehr mein Herz noch immer im auf den Seychellen festhängt. Es ist fast, als hätte ich einen kleinen Teil davon dort gelassen, der nun immer und immer wieder die Sehnsucht in mir weckt.

So sentimental war ich in meinem ganzen Leben noch nicht nach einem Urlaub. Micha und den Kindern geht es ganz genauso. Es war einfach ein ganz besonderer Urlaub, der für immer ein Teil von uns bleiben wird. Ein gemeinsamer Teil, eine gemeinsame Erinnerung. <3

Im nächsten Teil zeige ich euch noch mehr Strände und erzähle euch von weiteren Ausflügen, die wir auf den Seychellen unternommen haben.

Ich hoffe, ihr freut euch auf die Fortsetzung!

Und wie gesagt, im Folgenden noch mal alle anderen Artikel über unserem Familienurlaub auf den Seychellen im Überblick:

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und bin gespannt, was nach dem Lesen euer erster Eindruck der Seychellen ist! =)

Alles Liebe,

eure Mari =)